Verkehrslösung Fügen: Wie schaut's aus?

FÜGEN (fh). Eines der wohl dominanstesten Themen des letzen Jahres war die geplante Verkehrslösung in der Gemeinde Fügen. Zur Erinnerung: Die B 169 (Zillertalbundesstraße) ist eine der meistbefahrenen Straßen Tirols denn in der Hochsaison zählt die Verkehrsstatistik des Landes Tirol hier bis zu 30.000 Pkw pro Tag. Dass eine Lösung für die Verkehrsproblematik gefunden werden muss, scheint klar doch es nahm viel Zeit in Anspruch bis man sich von Seiten der Gemeine Fügen auf ein Variante einigen konnte. Über 20 Jahre dauerte der Entscheidungsprozess ehe sich der Gemeinderat im letzen Jahr dazu durchringen konnte für eine der Varianten abzustimmen. Unzählige Einflussfaktoren haben die Debatte in die Länge gezogen und immer wieder gab es Rückschläge doch im Jahr 2018 kam tatsächlich Bewegung in die Sache und man entschied sich für ein Projekt, welches nicht weniger als 95 Millionen Euro kosten soll. 

Technisch anspruchsvoll

Die Umfahrung Fügen auf der Zillertalstraße wurde mit 67 Millionen Euro veranschlagt, die Querungen schlagen mit acht Millionen zu Buche, die Ausgaben für Lärmschutz betragen zwei Millionen Euro. Fünf Millionen Euro kostet die Harter Straße, vier Millionen Euro sind für Maßnahmen an Wildbächen vorgesehen. Die Verlegung der Zillertalbahn wird mit zwei Millionen Euro angegeben. Um den Verkehr während des Baus aufrechtzuerhalten, fallen weitere sechs Millionen an. Wann der Baustart für das in Summe mit 95 Millionen Euro veranschlagte Großbauvorhaben mit seinen drei Teilprojekten sein wird, hängt vom weiteren Verfahrensverlauf ab. Das Behördenverfahren läuft und es gab insgesamt 9 juristische Einsprüche. 

Verhandlungen laufen

Auf Anfrage der BEZIRKSBLÄTTER-Redaktion bei Bürgermeister Dominik Mainusch erklärt selbiger: "Die Verhandlungen mit den Grundeigentümern gestalten sich zwar nicht ganz einfach doch wir sind auf einem guten weg. Mit den Unternehmen Binder und Wetscher stehen wir kurz vor einer Einigung und auch was die Landwirte betrifft versuchen wir alles um eine Einigung zu erzielen", so Mainusch. 
Was die Kosten von ca. 95 Millionen Euro betrifft erklärt Mainusch: "Natürlich ist das ein sehr großes Summe wobei man sagen muss, dass 20 Millionen Euro auch für Unvorhergesehenes einkalkuliert sind", so der Bürgermeister.

Autor:

Florian Haun aus Tirol

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