Coronavirus
Vorbereitungen auf Corona-Entwicklungen laufen

Die Ärzte appellieren an die Bevölkerung weiterhin die Maßnahmen umzusetzen und so, die Neuinfektionen in Tirol gering zu halten.
  • Die Ärzte appellieren an die Bevölkerung weiterhin die Maßnahmen umzusetzen und so, die Neuinfektionen in Tirol gering zu halten.
  • Foto: Pixabay/geralt (Symbolbild)
  • hochgeladen von Lucia Königer

TIROL. Die Zahl der Corona-Infizierten steigt leider immer noch stetig, was wohl auch an der hohen Testrate liegt. In Tirol wurden bisher knapp 12.000 Personen getestet. Doch nicht nur die Testzahlen sind vorbildlich, ein Drittel aller Österreich-Tests werden in Tirol durchgeführt, auch das Verhalten der TirolerInnen, lobt LH Platter. Inzwischen bereitet sich das Land auf die weiteren Entwicklungen der Pandemie vor. 

Man ist auf dem richtigen Weg

Mit der durchgehenden Testung von Personen und der Disziplin der TirolerInnen sei man auf einem guten Weg, den Virus in Tirol einzudämmen, so Landeshauptmann Platter. Die Verkehrsbeschränkungen werden eingehalten und die sozialen Kontakte auf ein Mindestmaß reduziert, so kann es auch weniger Neuinfektionen geben, dies wiederum verhindert eine Überforderung des Gesundheitssystems. 

"Alle, die sich an die strikten Regeln halten, helfen Leben zu retten“,

betont LH Platter nochmals eindringlich. 

Behandlung der Corona-Patienten

Der Stand am Donnerstag war, dass 166 Corona-Patienten in Tirol stationär behandelt werden müssen, 38 davon auf der Intensivstation, 35 dieser Patienten müssen beatmet werden. 

Der häufigste Krankheitsverlauf in Tirol wäre zum Glück immer noch der milde Krankheitsverlauf, wie es Günter Weiss, Direktor der Universitätsklinik für Innere Medizin, erklärt. In diesen Fällen klingen die Symptome nach einigen Tagen ab. Für Infizierte, deren Symptome nach fünf bis sieben Tagen schlimmer werden, ist rechtzeitige entsprechende medizinische Hilfe gefragt. 

"Jene mit schweren Verläufen werden von Beginn an auf der Intensivstation untergebracht."

Wie bereitet man sich weiter vor?

Für die weitere Entwicklung wird man sehen, ob sich die Kurve der Neuinfektionen abflacht. Klar ist nur, dass man mit den bisherigen Maßnahmen eine zwei bis drei Mal so hohe Rate zum jetzigen Zeitpunkt verhindern konnte. 
Die Ärzte appellieren deshalb dringend an die Bevölkerung, weiter durchzuhalten und die Maßnahmen des "social distancing" einzuhalten. 

“Zum Schutz des Gesundheitspersonals werden vom Land Tirol derzeit und in weiterer Folge drei Millionen Schutzmasken und 110.000 Schutzanzüge verteilt: In einem ersten Schritt an das Personal der Gesundheitseinrichtungen und in weiterer Folge an mobile Pflegedienste sowie Alten- und Pflegeheime."

Personen, die nicht in medizinischen Bereichen tätig sind, könnten von einer Initiative für selbstgenähte Stoffmasken profitieren. Die Masken sollten allerdings sachgerecht gehandhabt werden und den Hygienerichtlinien entsprechen

"So sollte eine Maske nur zwei bis drei Stunden getragen und jedenfalls bei 60 bzw. 90 Grad gewaschen werden“,

so Lass-Flörl Direktorin der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie der Medizinischen Universität Innsbruck.

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