Insolvenz
Winkler-Pleite: Rechtsstreit mit Wiedeking?

Das Unternehmen Winkler musste Insolvenz anmelden. Die Gründe sind vielfältig.
  • Das Unternehmen Winkler musste Insolvenz anmelden. Die Gründe sind vielfältig.
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  • hochgeladen von Florian Haun

SCHWAZ/ACHENKIRCH (fh). Wie vergangene Woche bekannt wurde, rutschte die Schwazer Steinmetz-Firma Winkler in die Insolvenz. Die Verbindlichkeiten des Unternehmens sollen sich auf rund vier Millionen Euro belaufen und 70 Gläubiger sowie 16 Mitarbeiter seien betroffen. Ein Großteil der Verbindlichkeiten betreffen die Hausbank des Firma. Die Bank verfügt aber über diverse Sicherungsrechte. Bei Lieferanten seien, laut aktuellen Informationen, Rechnungsbeträge in Höhe von knapp 400.000 Euro nicht bezahlt. 

KSV 1870 klärt auf

Auf Anfrage der BEZIRKSBLÄTTER-Redaktion beim Kreditschutzverband 1870 erklärt Klaus Schaller: "Das Unternehmen Winkler war schon seit Jahren wirtschaftliche angeschlagen. Es wurde, aufgrund der gesundheitlichen Probleme des langjährigen Geschäftsführers, ein Notgeschäftsführer eingesetzt welcher feststellte, dass man konkursreif ist. Man hat sich entschieden eine Auffanggesellschaft zu gründen und einen Neustart zu machen", erklärt Schaller. Das Unternehmen wird aufgelöst, die Maschinen werden zum Verkauf angeboten und jeder der Interesse hat kann mitbieten. "Der KSV 1870 stellt sicher, dass es hier keinerlei Mauscheleien gibt und die Sache sauber abläuft", so Klaus Schaller weiter. 

Rechtsstreit mit mächtigem Mann

Wie die BEZIRKSBLÄTTER-Redaktion erfahren hat, habe das Unternehmen Winkler im Privathaus des ehemaligen Porsche bzw. VW-Chefs Wendelin Wiedeking in Achenkirch Arbeiten durchgeführt. Im Zuge dieser Arbeiten sei es zu Schäden und in weiterer Folge zu Rechtsstreitigkeiten zwischen Winkler und Wiedeking gekommen. Selbiger Rechtsstreit, bei dem es um einen sehr hohen Streitwert geht, zieht sich bereits über Jahre und hat das Unternehmen Winkler massiv belastet.

Autor:

Florian Haun aus Tirol

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