Zell a. Z.: ÖGB-Panikmache regt auf

ZELL a. Z. (fh). Die geplante Reform der österreichischen Krankenkassen sorgt auch bei uns im Bezirk für Unsicherheit. Auf der Internetseite des ÖGB ist zu lesen, dass im Zuge der Reform österreichweit nicht weniger als 6.300 Dienststellen eingespart werden sollen. Der ÖGB hat in plakativer Form veröffentlicht welche TGKK-Außenstellen seiner Ansicht nach geschlossen werden sollen. Unter anderem scheint in dieser Grafik auch die TGKK Außenstelle Zell am Ziller auf, was bei den verantwortlichen Personen für einige Verwunderung sorgt. 

Komplett ohne Grundlage

Walter Schlosser, TGKK-Servicestellenleiter in Zell am Ziller, kann der ÖGB-Grafik wenig abgewinnen: "Wenn ich mir dies Grafik des ÖGB ansehe muss ich mich schon fragen aufgrund welcher Basis diese Informationen veröffentliche wurden. Wir haben mit der Servicestellen Zell ein größeres Einzugsgebiet als z.B. der gesamte Bezirk Reutte oder auch Osttirol. Laut ÖGB-Information würde z.B. in Kärnten die größte TGKK-Stelle in Spittal an der Drau geschlossen und im Tiroler Oberland ebenfalls die größte Außenstelle in Imst. Wir haben auch in dieser Hinsicht überhaupt keine Information erhalten und für mich ist diese Information komplett ohne Grundlage", so Schlosser gegenüber der BEZIRKSBLÄTTER-Redaktion. 

Humbug?

Der Bürgermeister von Zell am Ziller, Robert Pramstrahler, ist bereits "kampferprobt" was die vermeintliche Schließung von Institutionen in seiner Gemeinde betrifft. Im Jahr 2012 drohte man bereits mit der Schließung des Bezirksgerichtes und Pramstrahler findet auch im Bezug auf die TGKK Außenstelle klare Worte: "Wir haben keinerlei Information in diese Hinsicht und ich halte das, ehrlich gesagt, auch für Humbug. Die Außenstelle der TGKK in Zell wird dringendst benötigt und wenn wir in Sachen Schließung etwas gehört hätten, hätten wir uns schon gewappnet", so Pramstrahler.

Autor:

Florian Haun aus Tirol

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