Corona-Krise
Zivildiener im außerordentlichen Dienst

In Tirol treten die Zivildiener ab dem 6. April ihren außerordentlichen Zivildienst an.
  • In Tirol treten die Zivildiener ab dem 6. April ihren außerordentlichen Zivildienst an.
  • Foto: ÖRK/ Thomas Kellner
  • hochgeladen von Lucia Königer

TIROL. Lange war er angekündigt nun tritt er in Kraft: der außerordentliche Zivildienst. Um die Corona-Krise zu bewältigen, hat die Bundesregierung diese Möglichkeit eingeräumt. Das Rote Kreuz kümmerte sich um die Organisation. In Tirol werden die außerordentlichen Zivildiener ihren Dienst am 6. April antreten. 

Zwei Gruppen von Zivildienern

Bei den Zivildienern für die Corona-Krise muss man in zwei Gruppen unterscheiden: Zum einen sind dies die Zivildiener, die am 31. März ihren Dienst eigentlich beendet hätten, der nun aber per Bescheid um drei Monate verlängert wurde. Diese Zivildiener bleiben in der Regel in ihren Einrichtungen – zumindest dann, wenn es sich hierbei um eine systemerhaltende Einrichtung handelt - und erhalten für die drei Verlängerungsmonate eine etwas erhöhte Entschädigung.

Die andere Gruppe der Zivildiener sind jene, deren Zivildienst bereits vorbei ist, sich aber freiwillig für die Leistung eines außerordentlichen Zivildienstes gemeldet haben. 

"Der freiwillige außerordentliche Zivildienst beträgt zwei oder drei Monate, der Einkommensentgang wird mit einer Pauschalentschädigung vergütet “,

erklärt Thomas Wegmayr, Geschäftsleiter des Roten Kreuzes Tirol.
Für den freiwilligen außerordentlichen Zivildienst haben sich bis jetzt 152 junge Männer gemeldet. Bis zum 6. April kann man sich noch zum freiwilligen Dienst melden. Ebenso müssen alle Zivildienstträgerorganisationen ihren Bedarf an Zivildienern bis zu dieser Frist melden. 

Wie werden die Zivildiener "verteilt"?

Die Zuordnung der gemeldeten Zivildiener erfolgt nach objektiven und transparenten Kriterien. Ein Kriterium ist zum Beispiel der Wohnort des Zivildieners und der Standort der Trägerorganisation.
Bisher ist die Zuteilung gut gelungen, nur in Osttirol ist die Organisation etwas schwierig. Dort meldeten die Pflegeeinrichtungen einen Bedarf an 20 Zivildienern, aus Osttirol haben sich allerdings nur 4 freiwillige gemeldet. Nun versucht man, Unterkünfte für die Zivildiener in der Nähe der Einrichtungen zur Verfügung zu stellen. 

Für alle Zivildiner konnte bis jetzt noch kein geeigneter Platz gefunden werden, da auch in rechtlicher Hinsicht Fragen offen sind. 
Wegmayr ist trotzdem zuversichtlich gestimmt:

„Als Rotes Kreuz begrüßen wir den freiwilligen außerordentlichen Zivildienst und sind uns sicher, die Zivildiener gut unterbringen zu können. Die Startschwierigkeiten werden wir überwinden, auf die noch offenen Fragen werden wir Antworten bekommen."

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