Coronavirus
Zwei neue Infizierte in Tirol – Uni setzt auf Fernlehre

In Italien spitzt sich die Lage zu und in Tirol werden weitere Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus umgesetzt.
  • In Italien spitzt sich die Lage zu und in Tirol werden weitere Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus umgesetzt.
  • Foto: Pixabay/mattthewafflecat (Symbolbild)
  • hochgeladen von Lucia Königer

TIROL. Am gestrigen Montag Abend gab es einige Neuigkeiten was den Umgang mit dem Coronavirus betrifft: Ganz Italien wurde zur Sperrzone erklärt, die Innsbrucker Universität stellte auf Fernlehre um und in Innsbruck wurden weitere Fälle der Erkrankung bekannt. 

Zwei weitere Erkrankungen

Am gestrigen Montag, den 09.03.2020, bestätigten sich zwei weitere Corona-Fälle in Innsbruck. Es handelt sich um eine 21-jährige spanische Studentin und einen Mann. Beide sind abgesondert und unter Quarantäne gestellt. Der Mann nahm an einer Erasmus-StudentInnen-Feier in der "Claudiana" in der Innsbrucker Altstadt am 02.03.2020 teil. Dort war auch die erkrankte Norwegerin. Ihr Fall wurde vor ein paar Tagen bekannt.

„Personen, die das Erasmus-Fest besucht haben, wurden vonseiten der Universität umgehend bereits am Wochenende informiert, dass eine am Coronavirus erkrankte Person am Fest teilnahm. Sie sind angehalten, in den kommenden 14 Tagen – beginnend mit dem Tag der Feier – auf ihren Gesundheitszustand zu achten",

informiert Landessanitätsdirektor Franz Katzgraber.
Personen, die die Feier besuchten und entsprechende Symptome bemerken, sollten sich telefonisch bei der Gesundheitsberatung unter 1450 melden. Ein direkter Besuch beim Hausarzt sollte vermieden werden. 

Uni Innsbruck stellt auf Fernlehre um

Neben den zwei neu Infizierten, ergriff auch die Universität Innsbruck Maßnahmen. Um die Verbreitung des Virus bestmöglich zu unterbinden, wurde von Präsenzlehrveranstaltungen Abstand genommen und bis auf weiteres auf Fernlehre umgestellt.

„Bei Lehrveranstaltung sind meist viele Menschen auf relativ kleinem Raum vorzufinden. Um einer möglichen Verbreitung des Virus keine Chance zu geben, haben wir uns auf diese Vorgehensweise in Abstimmung mit der Landeseinsatzleitung vorsorglich geeinigt“,

so LH Platter.
Wie genau die Lehrveranstaltungen nun im Detail ablaufen, ist noch nicht erläutert. 

Zu diesem Schritt führte unter anderem der Fall der am Virus erkrankten norwegischen Studentin. Sie besuchte noch in der vergangenen Woche Lehrveranstaltungen. In Abstimmung mit der Landessanitätsdirektion und der Universität wurden die jeweiligen LehrveranstaltungsleiterInnen sowie Studierende der betroffenen Lehrveranstaltungen umgehend informiert. Sie werden angehalten, sich vorsorglich zur Sicherheit für 14 Tage zu isolieren und ihren Gesundheitszustand genau zu beobachten. 

Mehr zum Thema auf meinbezirk.at:
CORONAVIRUS: Die wichtigsten Telefonnummern im Zusammenhang mit dem Coronavirus

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Bezirksblätter Tirol aus Innsbruck

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