Transit Tirol
12.500 Zurückweisungen seit 21. Dezember 2019

Seit Inkrafttreten der Winterfahrverbote kam es zu 12.500 Zurückweisungen. Ohne diese Fahrverbote hätte der Verkehr Tirols Ortskerne stark belastet.
  • Seit Inkrafttreten der Winterfahrverbote kam es zu 12.500 Zurückweisungen. Ohne diese Fahrverbote hätte der Verkehr Tirols Ortskerne stark belastet.
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TIROL. Seit Inkrafttreten der Winterfahrverbote kam es zu 12.500 Zurückweisungen. Ohne diese Fahrverbote hätte der Verkehr Tirols Ortskerne stark belastet.

Rückweisungen zeigen Wirkung

Mit 21. Dezember 2019 trat die Regelung in Kraft, dass an Reisewochenenden, der Ausweichverkehr auf das niederrangige Straßenverkehr verboten ist. Jene, die es dennoch versuchen, werden auf die Autobahn zurückgewiesen. In den vergangenen zweieinhalb Wochen kam es zu insgesamt rund 12.500 Zurückweisungen Ohne die Fahrverbote hätten diese Fahrzeuge unsere Ortskerne und Dörfer entlang der Hauptverkehrsrouten verstopft und damit eine Behinderung für die Einsatzfahrzeuge dargestellt. Die Zahlen sind Bestätigung und Auftrag zugleich, an dieser Maßnahme festzuhalten.“, so Landeshauptmann Günther Platter und Verkehrsreferentin LHStvin Ingrid Felipe.

Rückreiseverkehr am verlängerten Wochenende

Am vergangenen, verlängerten Wochenende kam es zu einem sehr hohen Verkehrsaufkommen. Dies lag vor allem am Rückreiseverkehr. „Die von uns initiierten Fahrverbote sowie die Dosierregelungen entfalten vor allem in den Hauptreisezeiten wie rund um Weihnachten und Silvester ihre Wirkung. Statt Stoßstange an Stoßstange im Ortskern bot sich den Menschen in den betroffenen Ortschaften durchwegs ein Bild mit größtenteils flüssigem Verkehr.", so Ingrid Felipe. Auch die Winterfahrverbote für den Güterschwerverkehr zeigen Erfolg. So blieb der Verkehrsfluss auf der Inntal- und Brennerautobahn erhalten.

Abläufe zu den Fahrverboten funktionieren

„Wir sind in durchgehendem Kontakt mit der Polizei und analysieren gemeinsam mit der Abteilung Verkehrsrecht des Landes jedes Fahrverbots-Wochenende. Auch bei Ereignissen, die die Gefahr eines massiven Ausweichverkehrs mit sich bringen und eine schnelle Reaktion erfordern, konnte durch die professionelle Abwicklung vonseiten der Exekutive ein Stau auf dem niederrangigen Straßennetz verhindert werden. Die Abläufe funktionieren reibungslos.“, so Ingrid Felipe und Günther Platter. So kommt es durch andere Ereignisse wie einm Unfall oder einer Tunnel-Blockabfertigung zu einem Ausweichverkehr. Viele VerkehrsteilnehmerInnen verscuhen in so einer Situation, eine andere Route zu finden, um Hindernisse zu umfahren. In solchen Situationen konnte der dadurch entstehende Ausweichverkehr umgehend wieder auf die Hauptverkehrsrouten geleitet werden,“ so Oberst Günther Salzmann.

Hotspot Zillertalstraße, Fernpasstraße und Unterinntalstraße

Hotspots sind die Bereiche rund um die Zillertalstraße, die ernpassstraße sowie die Unterinntalstraße bei Langkampfen. Zusätzlich kam es zu massiven Stauungen am 2. und 3. Jänner im Bereich Kufstein Süd in Richtung Deutschland, dem Bezirkskrankenhaus und im Bereich Salurner- und Schubertstraße. Ein Grund für diese Stauungen sind die Grenzkontrollen. „Solche Ereignisse sind für unsere Analysen und Planungen wichtig – sie dienen als Basis für weitere Entscheidungen und geben uns Einblicke in das Verkehrsverhalten,“ so Bernhard Knapp, Vorstand der Abteilung Verkehrsrecht des Landes.

Zurückweisungen seit 21. Dezember 2019

Fahrverbote für den Ausweichverkehr - in Summe circa rund 12.500 Zurückweisungen

  • 21. bis 22. Dezember: insgesamt circa 1.200 Zurückweisungen
  • 28. bis 29. Dezember: insgesamt circa 7.500 Zurückweisungen
  • 1. Jänner: insgesamt circa 50 Zurückweisungen
  • 4. bis 6. Jänner: insgesamt circa 3.700 Zurückweisungen

Details Bezirk Reutte

  • 21. bis 22. Dezember: circa 1.000 Zurückweisungen
  • 28. bis 29. Dezember: circa 3.000 Zurückweisungen
  • 4. bis 6. Jänner: circa 2.420 Zurückweisungen

Details: Bezirk Schwaz

  • 21. bis 22. Dezember: circa 100 Zurückweisungen
  • 28. bis 29. Dezember: circa 3.075 Zurückweisungen
  • 4. bis 6. Jänner: circa 480 Zurückweisungen

Details: Bezirk Kufstein

  • 21. bis 22. Dezember: circa 70 Zurückweisungen
  • 28. bis 29. Dezember: circa 1.370 Zurückweisungen
  • 4. bis 6. Jänner: circa 740 Zurückweisungen

Bezirk Innsbruck-Land

  • 21. bis 22. Dezember: keine Zurückweisungen
  • 28. bis 29. Dezember: circa neun Zurückweisungen
  • 4. bis 6. Jänner: circa 24 Zurückweisungen

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