Betreuerinnen werden getestet
40 Personen für die 24-Stunden-Betreuung für Tirol

24-Stundenpflegerinnen sind am, Weg nach Tirol.
  • 24-Stundenpflegerinnen sind am, Weg nach Tirol.
  • Foto: Alexander Raths/Fotolia
  • hochgeladen von Sieghard Krabichler

Die zu Hause von der 24-Stunden-Betreuung versorgten pflegebedürftigen Menschen zählen im Hinblick auf die Corona-Pandemie zu einer Risikogruppe: 40 Personen aus Rumänien kommen am Freitag in Tirol im Rahmen einer koordinierten Anreise über entsprechende Agenturen an.

TIROL. „Um einen möglichst lückenlosen Infektionsschutz beim Turnuswechsel der Betreuungskräfte zu gewährleisten, stellen wir in Abstimmung mit Landeseinsatzleitung und Landessanitätsdirektion eine zweite PCR-Testung nach den ersten fünf Tagen in Tirol sicher“, weist Pflegelandesrat Bernhard Tilg darauf hin, dass die über den Flughafen Wien-Schwechat eingereisten Betreuungskräfte bereits direkt nach der Landung einer ersten PCR-Testung unterzogen werden. Beim PCR-Test erfolgt der Virus-Nachweis aus dem Nasen-Rachenabstrich. Mobile Screeningteams führen nach den ersten fünf Tagen in Tirol eine zweite Testung direkt am jeweiligen Arbeitsort durch.

Test vor Dienstantritt

Bei einer selbstorganisierten Einreise werden die Betreuungskräfte bereits bei der Ankunft in Tirol und noch vor ihrem Dienstantritt durch Mitarbeiter des Roten Kreuzes getestet. Das frühere Stift Fiecht gilt als erste Anlaufstelle für die BetreuerInnen, bevor sie bei den zu pflegenden Personen ankommen. In der ehemaligen Klosteranlage in Vomp wird das Ergebnis der Testung in Einzelzimmern abgewartet. Der zusätzliche zweite Test erfolgt nach fünf bis sieben Tagen am jeweiligen Arbeitsort – wiederum durch mobile Screeningteams des Roten Kreuzes.

„Damit wird der Sicherheitsstandard für jene pflegebedürftigen Menschen, die zu Hause rund um die Uhr von Betreuungskräften unterstützt werden, nochmals erhöht“, stellt LR Tilg fest.

Jene Betreuungskräfte, die sich einer Testung in Tirol unterziehen, erhalten eine Grundausstattung von Schutzmaterial wie Nasen-Mund-Schutzmasken und Desinfektionsmittel. Im Falle einer vierwöchigen Verlängerung des regulären Turnus steht den 24-Stunden-BetreuerInnen eine einmalige Sonderprämie von bis zu 500 Euro zu, die bei der Sozialabteilung des Landes Tirol zu beantragen ist.

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Autor:

Sieghard Krabichler aus Tirol

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