Neue Bundesregierung
Ärztekammer Tirol lobt und kritisiert

Die Regierung Kurz und Kogler hat ein Regierungsprogramm präsentiert, das Lob und Kritik seitens der Ärztekammer Tirol erntet.
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  • Foto: RMA/Spitzauer
  • hochgeladen von Ted Knops

TIROL. Auch die Ärztekammer Tirol kommentiert das Regierungsprogramm der neuen Bundesregierung. Es gibt viel Positives aber auch Kritik lässt die Ärztekammer anklingen. So zum Beispiel zu den Plänen der Ärztearbeitszeit und den ärztlichen Hausapotheken. 

"Health Care Management“ und "Public Health“

Positiv werden die Ansätze zur Einführung eines modernen „Health Care Management“ und „Public Health“ gesehen, wie es der Präsident der Ärztekammer für Tirol, Artur Wechselberger bestätigt. 

Auch die geplante Möglichkeiten sich künftig bei seinem Hausarzt im Rahmen eines Einschreibesystems einzutragen, wir positiv gewertet. Lässt man als Patient den gewählten Arzt eintragen, steht dieser als erster Ansprechpartner in allen Gesundheitsbelangen und Krankheitsfällen zur Verfügung. 

Dass sich die neue Bundesregierung zur integrierten und abgestuften Versorgung mit flexiblen Kooperationsmodellen bekennt, stellt die Tiroler Ärztekammer zufrieden. Im Detail definiert dies die landärztliche Niederlassungsförderung, einschließlich einer gezielten Offensive zur Niederlassung von Fachärztinnen und Fachärzten.

Eine Aufwertung und Kompetenzerweiterung der SchulärztInnen ist auch geplant, sowie eine Weiterentwicklung des Mutter-Kind-Passes hin zum Eltern-Kind-Pass bis zum 18. Lebensjahr. 

Kritik unter anderem von Vertretern der Spitalsärzte 

Kritik am neuen Regierungsprogramm kommt aus den Reihen der Spitalsärzte. Kurienobmann der angestellten Ärzte, Ludwig Gruber kritisiert die Möglichkeit, die maximale Wochenarbeitszeit der Ärztinnen und Ärzte auch über den 30. Juni 2021 hinaus auf 55 Stunden auszudehnen.

Doch auch der Sprecher der hausapothekenführenden Landärzte ist enttäuscht über das Ergebnis. Es gibt lediglich ein "alternativlose Bekenntnis der Regierung zum herkömmlichen System der öffentlichen Apotheken" im neuen Regierungsprogramm. Die Medikamentenversorung über die ärztliche Hausapotheke sollte idealerweise ausgebaut werden. 

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