TSD U-Ausschuss
Befragung verteidigt Gründung der TSD GmbH

Bei der neuesten Befragung im TSD-Untersuchungsausschuss, wird die Gründung der TSD verteidigt. Dadurch fühlt man sich in den Reihen der VP bestätigt, besonders  VP-Fraktionsführer Hermann Kuenz.
  • Bei der neuesten Befragung im TSD-Untersuchungsausschuss, wird die Gründung der TSD verteidigt. Dadurch fühlt man sich in den Reihen der VP bestätigt, besonders VP-Fraktionsführer Hermann Kuenz.
  • Foto: Tiroler Bauernbund/Tanja Cammerlander
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TIROL. Bereits seit Anfang des Monats tagt der TSD-Untersuchungssauschuss. Die Befragung von Johann Wiedemair, langjähriger Vorstand der Abteilung Soziales, am zweiten Sitzungstag, brachte neue Erkenntnisse. Einblicke in die Geschichte und Entwicklung des Flüchtlingswesens in Tirol wurden deutlich.

SPÖ stets ressortverantwortlich

In seiner Aussage stellt Wiedemair klar, dass vor der schwarz-grünen Landesregierung stets die SPÖ ressortverantwortlich für die Flüchtlingsbetreuung in Tirol war. Es seien schon damals erste Pläne für eine Gründung einer eigenen Gesellschaft im Raum gestanden, sogar eine Arbeitsgruppe mit der Konzepterstellung wurde beauftragt, fasst VP-Fraktionsführer Hermann Kuenz die Ergebnisse der Befragung zusammen. 

„Der Versuch der SPÖ, es so darzustellen, als ob in der Ressortverantwortung der SPÖ eine Ausgliederung nie Thema gewesen wäre, hat sich heute endgültig in Luft aufgelöst“,

so Kuenz. 
Der damalige SPÖ-Landeshauptmannstellvertreter Hannes Gschwentner wird demnächst am 13. November zu dieser Thematik vor dem TSD-Ausschuss aussagen. 

Wiedemair verteidigt Handlung der schwarz-grünen Regierung

In seiner Aussage betont Wiedemair, dass die Flüchtlingskrise von 2015 nur mit der Organisation der schwarz-grünen Landesregierung bewältigt werden konnte. Vor der Gründung der TSD wären die Zuständigkeiten "zersplittert", eine Zusammenführung "richtig und notwendig" gewesen. 

Mit diesen Aussagen fühlt man sich in den Reihen der VP, besonders Hermann Kuenz bestätigt:

"In [...] [der Flüchtlingskrise] haben die handelnden Personen nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Dieses Fazit zieht auch der Rechnungshof in seinem letzten Bericht zu den TSD.“

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