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Corona-Virus: 211 Infizierte, Neun weitere Personen in Tirol infiziert

Am Dienstag fand eine Pressekonferenz zu den aktuellen Entwicklungen des Corona-Virus im Innenministerium statt. Im Bild von links: Innenminister Karl Nehammer (ÖVP), Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne).
  • Am Dienstag fand eine Pressekonferenz zu den aktuellen Entwicklungen des Corona-Virus im Innenministerium statt. Im Bild von links: Innenminister Karl Nehammer (ÖVP), Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne).
  • Foto: BKA
  • hochgeladen von Julia Schmidbaur

Die österreichische Bundesregierung hat am Dienstag weitere Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus präsentiert. In Österreich gab es laut dem Bundesministerium für Inneres (BMI) bisher 5.362 Testungen und 246 Erkrankte. (Stand 11. März 2020, 15 Uhr)

ÖSTERREICH. "Ich bitte die Bevölkerung um Verständnis, die sozialen Kontakte zu minimieren und bitte die Maßnahmen, die für ein paar Wochen gelten werden, einzuhalten. Zum Schutz von uns allen", erklärte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bei einer Pressekonferenz am Dienstag. Kurz nahm gemeinsam mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) und Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) Stellung zur Situation in Österreich im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus und präsentierte das Maßnahmen-Paket der Regierung. 

Das Maßnahmenpaket umfasst unter anderem:

  • Lehrbetrieb auf Unis eingestellt
  • Keine Veranstaltungen über 100 Teilnehmer (indoor)
  • Keine Veranstaltungen über 500 Teilnehmer (outdoor)
  • Einreiseverbot für Personen aus Italien

Für Mittwoch wurden weitere Maßnahmen u.a. für Schulen und Kindergärten angekündigt. 

Mittwoch 17.25 Uhr: Im Hinblick auf mögliche Schulschließungen in Österreich gibt die Bundesregierung bei einer Pressekonferenz um 17.30 Uhr weitere Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus bekannt. Hier geht es zum Liveticker zum Pressestatement der Bundesregierung nach dem Treffen mit den Sozialpartnern.

Pressestatements der Bundesregierung nach dem Treffen mit den Sozialpartnern

Mittwoch 17.18 Uhr: Seit heute finden an den drei Grenzübergängen am Brenner, am Reschen und in Sillian zwischen Tirol und Südtirol permanente Grenzkontrollen statt. Die Grenzkontrollen sind seit Mitternacht bereits verordnet und wurden ab heute Mittag installiert (vorerst befristet bis 20.03.2020). Die wichtigsten Antworten auf Fragen zu den Grenzkontrollen sind hier nachzulesen >>

Mittwoch 17.00 Uhr: In Kärnten gibt es neben jenem Fall in Völkermarkt – nun auch zwei bestätigte Corona-Virus-Fälle im Bezirk Spittal. Die Betroffenen – zwei junge Frauen mit leichten Symptomen – werden häuslich abgesondert. Mehr zur aktuellen Situation in Kärnten lesen Sie hier. 

Mittwoch 16.45 Uhr: Als Corona-Vorsichtmaßnahme schließen ab Donnerstag, 12. März auch die Linzer Hallenbäder. Mehr dazu hier. 

Mittwoch 16.36 Uhr: Als Maßnahme zur Eindämmung von Infektionen durch das Corona-Virus  werden der Tiergarten Schönbrunn und die Museen im Wirkungsbereich des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) geschlossen. Das gab das BMDW am Mittwochnachmittag in einer Aussendung bekannt. Oberstes Ziel sei dabei der gesundheitliche Schutz der Bevölkerung. Von der Schließung betroffen sind folgende Einrichtungen:

  • Schloß Schönbrunn
  • Tiergarten Schönbrunn
  • Hofburg Wien (Sisi Museum, Kaiserappartements, Silberkammer)
  • Möbelmuseum Wien
  • Hofburg Innsbruck
  • Schloss Hof
  • Schloss Niederweiden

Mittwoch 16.15 Uhr: In Österreich gibt es mit Stand Mittwoch 15 Uhr 246 bestätigte Corona-Virus-Fälle. Das ist auf der Webseite des Bundesministerium Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz nachzulesen. Die meisten Infizierten gibt es nach Bundesländern mit 57 Erkrankten in Tirol, gefolgt von Wien (50) Niederösterreich (45), Oberösterreich (35), der Steiermark mit 25 Infizierten, Salzburg (14), Vorarlberg (13), Burgenland (4) und Kärnten mit 3 Erkrankten. 

Mittwoch 16.00 Uhr: Der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, Manfred Haimbuchner hält die Initiative des Landes Salzburg, nach der pensionierte Ärzte bei der Bekämpfung der Corona-Epidemie bei der Versorgung von Patienten unterstützen sollen, für nachahmenswert.  „Durch den bereits länger vorherrschenden und bekannten Ärztemangel in unserem Bundesland gibt es schon seit Jahren Lücken in der dezentralen Gesundheitsversorgung durch niedergelassene Ärzte. Die aktuelle Corona-Epidemie ist nur ein Scheinwerfer, der dieses Problem beleuchtet", so Haimbuchner am Mittwoch via Aussendung. 

Mittwoch 15.31 Uhr: Die Bildungsdirektion Wien richtet eine eigene "Pädagogische Hotline" ein: Damit will man auf mögliche Schulschließungen reagieren. Eltern, Schüler und Lehrer werden unter der Telefonnummer 01/52525-77048 dabei unterstützt, wie sie beispielsweise Zugang zu Arbeitsmaterialien und Informationen über bestehende Online-Lernplattformen bekommen.

Mittwoch 15.15 Uhr: Der heimische Handel befürchtet mögliche Personalengpässe im Falle der Schließung von Schulen und Kindergärten aufgrund des Corona-Virus. Denn von den rund 400.000 Beschäftigten sind circa zwei Drittel Frauen. Eine Umstellung auf „Home Office“, wie von der Bundesregierung am Dienstag empfohlen wurde, lässt sich für diese Branche schwer umsetzten. 

Mittwoch 14.55 Uhr: Bei Austrian Airlines werden erneut Flüge gestrichen: Die Lufthansa-Tochter teilt mit, dass im März und April bis zu 50 Prozent der Flüge nicht durchgeführt werden. Bei Laudamotion wird das Flugangebot um 30 Prozent zurückgefahren. Der Grund ist ein Nachfrageeinbruchs in der Luftfahrt infolge des Corona-Virus. 

Mittwoch 14.38 Uhr: Das Corona-Virus hat auch Folgen für die heimische Wirtschaft. Besonders die steirische Wirtschaft trifft es hart: "Die Corona-Krise wird der steirischen Wirtschaft einen erheblichen Schaden zufügen, weil China als fünftwichtigster Handelspartner und Italien als drittwichtigster stark mit der steirischen Industrie verknüpft sind. Gerade mit China, obwohl dort die Produktion wieder hochgefahren wird, sind die Lieferketten noch nicht intakt", sagte Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl (ÖVP) am Mittwoch. Die Probleme würden vor allem die Branchen Automotive, Maschinenbau, Elektronik und Textilien betreffen. Wie sich das sich in den nächsten Wochen weiter entwickle, sei noch nicht abschätzbar. 

Mittwoch 14.18 Uhr: In Wien erklärten zu Mittag Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) , Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (beide SPÖ) und Vizebürgermeisterin Birgit Hebein (Grüne) in einer Pressekonferenz, welche Maßnahmen es in Wien wegen das Corona-Virus geben wird. Die Indoor-Grenze von 100 Personen in geschlossenen Räumen gelte auch für Restaurants. "Wir werden aber nicht das Marktamt zum Gästezählen in die Wirtshäuser schicken", erklärte Hacker. Fix ist, dass in Wien alle Museen gesperrt werden, nicht nur die Bundesmuseen. >>Mehr dazu lesen Sie hier. 

Mittwoch 14.00 Uhr: In Kärnten ist eine Totalsperre der Grenzübergänge Plöckenpass und Nassfeld in Vorbereitung. Mehr dazu hier. Der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) sagt am Mittwoch zu möglichen Schulschließungen: "Ich denke, dass Schulen geschlossen werden. Es ist nur die Frage, wann." Er regt an, darüber nachzudenken, dass Oberstufen als größere Risikogruppe bewertet werden. Denn, so Kaiser: "14- bis 30-Jährige haben die häufigsten Kontakte und sind damit die größten Virenträger, stecken am meisten Leute an." Pflichtschulen könnte man, so Kaiser, in einem ersten Schritt "weiterlaufen" lassen. Der Kärntner Landeshauptmann werde seinen Vorschlag um 14 Uhr in einer Videokonferenz mit Ministern und allen Landeshauptleuten unterbreiten.

Mittwoch 13.45 Uhr: Neben zahlreichen Sportveranstaltungen im ganzen Land wird jetzt auch der Wien-Marathon am 19. April abgesagt. Im Vorjahr hatten bei dem Großevents noch 42.000 Menschen teilgenommen. Man habe auch eine Verschiebung des Event geprüft, doch "aufgrund zahlreicher Aktivitäten in der Bundeshauptstadt stehen die räumlichen Kapazitäten für einen Marathon nicht zur Verfügung", hieß es vom Veranstalter in einer Aussendung.

Mittwoch 13.31 Uhr: Im Bundesland Salzburg ist die Ärztekammer an pensionierte Kollegen herangetreten, um diese als Unterstützung zu aktivieren. Das teilte das Land am Mittwoch mit. Gesundheitsminister Rudi Anschober auf die Maßnahme angesprochen: "Was die Kapazitäten bei den Ärzten betrifft, sind wir nicht an den Grenzen. Man sei aber in Sorge, dass einzeln Abteilungen gefährdet seien und treffe Vorkehrungen. "Wir machen jede Woche eine Kapazitätenabschätzung und - prognose", so Anschober. Derzeit gebe es keine Akutsituation. Vizekanzler Werner Kogler fügte hinzu, dass im Öffentlichen Dienst empfohlen werde, das Schlüsselpersonal selbst zu definieren Er sprach die Empfehlung aus, Urlaubssperren vorzubereiten.

Mittwoch 13.22 Uhr: "Für Kindergärten und Kindergrippen es gibt es eine Plan, der wird jetzt noch mit den wichtigsten Playern der Republik besprochen“, erklärt Bundeskanzler Kurz. Konkretes wird am Nachmittag in einer Pressekonferenz um 16:30 im Anschluss an den Sozialpartnergipfel präsentiert. Es werde aber zu einer deutlichen Reduktion im sozialen Leben an Schulen kommen, verrät Kurz vorab. Auf die Frage, wie er die Situation in Österreich einschätze, antwortet der Bundeskanzler: "Es gibt unterschiedliche Prognosen, nicht nur in Deutschland. Es ist sinnvoll, nicht schön zu reden. Die Sterblichkeit ist deutlich höher als bei der Grippe. Dabei will ich es belassen". Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte gestern damit aufhorchen lassen, dass Schätzungen von Experten zu Folge 60-70 Prozent der deutschen Bevölkerung am Corona-Virus erkranken würden.  

Mittwoch 13.10 Uhr: Gesundheitsminister Rudolf Anschober führt fort, dass man ein Viertel den Sozialkontakte einschränken solle. Man habe einen Erlass und drei Verordnungen auf den Weg gebracht. "Es gibt Ausnahmen für Veranstaltungen: Das Zusammentreffen von Vertretungskörpern, damit die Demokratie weiter funktionieren kann, auch Freiwillige Feuerwehr und bei Gesundheitseinrichtungen. Auch Lebensmittel und gastronomische Einrichtungen sind ausgenommen."

Mittwoch 13.05 Uhr: Nach dem heutigen Ministerrat trat u.a. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) vor die Presse: "Für 14 Uhr ist eine Videokonferenz mit den Landeshauptleuten angesetzt, für 15 Uhr ist eine Konferenz mit den Sozialpartnern angesetzt. Dort werden wir die Maßnahmen für Schulen besprechen. Damit auch dort die Verlangsamung stattfinden kann. Am Abend ist Nationaler Sicherheitsrat, um die Opposition zu informieren". 

Mittwoch 13.00 Uhr:
In Oberösterreich bleiben die Museen vorerst geöffnet. Allerdings wird es Einschränkungen geben: Er werde darauf geachtet, dass sich nicht mehr als als 100 Personen gleichzeitig in Ausstellungsräumen aufhalten. Das gilt vorerst bis zum 31. März. Die NEOS fordern einstweilen einen Kunst- und Kultur-Krisengipfel. "Da müssen Vizekanzler Kogler und Staatssekretärin Lunacek sofort aktiv werden und geeignete Maßnahmen überlegen und ergreifen. Denn hier stellt sich die Frage, wie man mit den entgangenen Einnahmen umgeht: Woher soll das fehlende Geld kommen – wer zahlt es und aus welchem Budget?“, betont NEOS-Kultur- und Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn am Mittwoch per Aussendung.

Mittwoch 12.45 Uhr: Die Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) informiert via Aussendung: "Es gibt keine Hinweise darauf, dass sich Menschen über Trinkwasser/Leitungswasser mit dem Coronavirus infiziert haben." Die Trinkwasserversorgung in Österreich sei laut ÖVGW auf Krisen- und Notsituationen wie die derzeitige bestens vorbereitet und weiterhin sichergestellt. "Das bedeutet, unser Trinkwasser ist trotz Coronavirus sicher". 

Mittwoch 12.25 Uhr: Ab sofort tickert für Sie RMA-Redakteurin Julia Schmidbaur. Die Telekom-Regulierungsbehörde RTR erklärt, dass das Internet einer Umstellung auf Homeoffice, also dem Arbeiten von zu Hause aus, stand halten würde. Es könne aber zu Engpässen für einzelne Firmennetzwerke kommen. Das könne passieren, wenn viele Mitarbeiter gleichzeitig von zu Hause aus via VPN (Virtual Private Network) einloggt seien. 

Mittwoch 12.00 Uhr: Wirtschaftskammer und Bundesregierung dürfen die 328.000 EPUs nicht vergessen Patrice Fuchs, Vorstandsmitglied der gewerkschaftlichen Initiative für Ein-Personen-Unternehmen (EPUs) vidaflex, forderte die Regierunge auf nicht auf die fast 328.000 EPUs in Österreich zu vergessen, "denn hier geht es um Existenzen".

Mittwoch 11.45 Uhr: Neun weitere Personen in Tirol infiziert
Die Infizierten weisen häufig einen Bezug zu Italien und dem Wintersportort Ischgl auf, so das Land Tirol. Damit sind bisher 42 Menschen in Tirol erkrankt, zwei dieser Personen sind aber inzwischen wieder genesen.

Mittwoch 11.35 Uhr: NÖ hat 20 Mio. Euro für KMUs reserviert
Das Land Niederösterreich hat zur Unterstützung kleiner und mittlerer Gewerbe- und Tourismusbetriebe ein Maßnahmenpaket mit einem Volumen von 20 Mio. Euro geschnürt.

Mittwoch 11.30 Uhr: Wirtschaftsforscher revidieren Überschussprognosen nach unten
Intern rechnete die Regierung bisher mit einem Überschuss von rund 300 Mio. Euro für das Jahr 2020. Ob diese Prognose nun hält is zweifelhaft. Das Corona-Virus könnte sich durch eine schwächere Konjunktur und Kurzarbeit auf das Budget auswirken.

Mittwoch 11.25 Uhr: Hausärzte sind wichtiger denn je
„Hausärzte sind nun wichtiger denn je und es zeigt sich, dass ein guter und flächendeckender Stand an Hausärzten, die noch dazu auf vernünftigen wirtschaftlichen Beinen stehen, unverzichtbar für unser Gesundheitssystem ist", das sagte der Gesundheitssprecher Gerhard Kaniak (FPÖ).

Mittwoch 11.10 Uhr: In Wien wurde die Eröffnung des Schweizerhaus abgesagt
Auch die spanische Hofreitschule soll sich dazu entschlossen haben Vorführungen bis auf weiteres abzusagen.

Mittwoch 11.05 Uhr: AK OÖ sagt alle Veranstaltungen bis Ende März ab
"Der Schutz unserer Mitglieder hat Vorrang", so AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer. Die Arbeiterkammer Oberösterreich setzt in ihrer Zentrale in Linz und in den Bezirksstellen eine Reihe von Schutzmaßnahmen um. So sind beispielsweose alle Veranstaltungen bis Ende März abgesagt.

Mittwoch 10.50 Uhr: NEOS fürchten um Steuerentlastung
Trotz der Krise müsse die Regierung stärkere Anstrengungen unternehmen, um die Steuerentlastungen sicherzustellen, so Parteichefin Beate Meinl-Reisinger. Die Parteichefin lobte das Vorgehen der Regierung und rechnet ebenfalls mit Schulschließungen.

Mittwoch 10.50 Uhr: Sämtliche Wiener Bezirksmuseen und Sondermuseen bis einschließlich Sonntag, 5. April, gesperrt

Mittwoch 10.40 Uhr: „Corona trifft die Ärmsten“
Die 12. Armutskonferenz, die heute unter dem Titel „Stimmen gegen Armut“ in Salzburg mit 400 TeilnehmerInnen aus Wissenschaft, Selbsthilfeinitiativen, sozialen Organisationen, Bildungseinrichtungen und Armutsbetroffenen zu Ende geht warnt: "Corona trifft die ökonomisch Ärmsten am Arbeitsmarkt, in den Familien oder als chronisch Kranke. Sie brauchen besonderen Schutz, Sicherheit und entschiedene Maßnahmen zur Verringerung ihrer sozial prekären Situation."

Mittwoch 10.30 Uhr: Linzer Bischof entbindet von "Sonntagspflicht"
Der Linzer Diözesanbischof Manfred Scheuer hat die Gläubigen vorerst von der Sonntagspflicht entbunden. Hochzeiten, Taufen und auch Beerdigungen sollen im kleinen Kreis von unter 100 Personen weiter möglich sein. Ein Fernbleiben vom Gottesdienst sei "gewissensmäßig gestattet", so der Erlass Scheuers.

Mittwoch 10.20 Uhr: Gewerkschaft vida fordert verbindliche Zusagen für Tourismusbeschäftigte
Berend Tusch, der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft vida und Vorsitzender des vida-Fachbereichs Tourismus:„Bei der heute vorgestellten ersten Maßnahme wurde klar gestellt, dass Beschäftigung in jedem Fall gesichert werden muss. Die in Aussicht gestellten 100 Millionen Euro für in Not geratene Betriebe in Form einer Ausfallshaftungsgarantie sind aber nur ein erster Schritt." Es brauche weitere Maßnahmen für alle, die in der Branche arbeiten, so Tusch. 


Mittwoch 10.15 Uhr:  
Haimbuchner fordert Unterstützung für Oberösterreich
Seit gestern gelten die Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus in Österreich. Der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, Manfred Haimbuchner spricht sich nun dafür aus, "dass es seitens der Bundesregierung dringend Unterstützung für die Wirtschaft braucht. Wir müssen alles daran setzen, dass die heimische Wirtschaft gut durch diese Ausnahmezeit kommt. Gerade Oberösterreich als Industriestandort muss gestärkt werden."

Mittwoch 10.10 Uhr: 
Corona-Virus sorgt für Nachfragespitze bei Video-Liveübertragungen

Mittwoch 9.45 Uhr: Echte Grippe in Österreich weiter auf dem Rückzug
Letzte Woche wurde ein leichter Rückgang der Influenza-Virus-Aktivität verzeichnet. In Wien gab es dennoch 10.600 Grippe-Neuerkrankungen und grippale Infekte.

Mittwoch 9.30 Uhr: Bürgermeisterin lädt zu PK zum Thema "Coronavirus" ein
Die Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Klagenfurt, Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ), lädt um 10.30 Uhr zu einer Pressekonferenz zum Thema "Coronavirus - Weitere Maßnahmen der Stadt" ein. Die Pressekonferenz soll im Rathaus im Stadtsenatssaal stattinden.

Mittwoch 9.30 Uhr: Österreichische Bundesmuseen bleiben geschlossen
Die österreichischen Bundesmuseen werden als Maßnahme zur Eindämmung des Coronavirus heute nicht aufsperren und bis zumindest Ende März geschlossen bleiben.

Mittwoch 9.10 Uhr: Passagieraufkommen am Wiener Flughafen massiv eingebrochen
Der Flughafen präsentierte am Morgen die aktuellen Zahlen. Im März 2020 soll es bisher einen Passagierrückgang von rund 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr geben.

Mittwoch 9.00 Uhr: Privatjet-Anbieter verzeichnet 27% mehr Buchungen 
Laut der International Air Transport Association (IATA) stehen den kommerziellen Fluglinien Verluste im Ausmaß von über 100 Milliarden Euro bevor, wobei Privatjet Fluglinien ein enormes Plus bei Anfragen und Buchungen verzeichneten."GlobeAir hat über die letzten drei Wochen einen auffallenden Aufschwung mit 27 Prozent mehr Buchungen als im Vorjahr verzeichnet” Bernhard Fragner, CEO GlobeAir.

Mittwoch 8.45 Uhr: Umsatzeinbußen im Tourismus
Die Stornierungswelle hat nun auch Tirol erreicht. Hotelbetreiber sind über die derzeitige Situation besorgt. „Wir haben sehr starke Einbußen bei Durchreisenden und Städtetouristen. Für dieses Wochenende wurden ca. 40 % der Zimmer storniert", so die Betreiber des Gasthofs Badl in Hall. Von Seiten der Tourismusverbände versucht man die Lage zu beruhigen.  Besorgte Anfragen von Reisenden seien nur wenige zu verzeichnen. „An unserer Gästeinfo kommen derzeit nur ganz vereinzelte Anfragen zur aktuellen Situation und wir beruhigen die Gäste, dass Tirol ein sicheres Reiseziel ist", so Martin Friede, Tourismusverband-Geschäftsführer der Region Hall-Wattens.

Mittwoch 8.37 Uhr: GTI-Treffen abgesagt
Das Wörtherseetreffen hätte heuer von 20. bis 23. Mai stattfinden sollen. Nun ist es abgesagt. Das Geld für gekaufte Tickets wird rückerstattet.

Mittwoch 8.35 Uhr: Katzian: "zusätzliche Mittel" für Kurzarbeit
ÖGB-Chef Wolfgang Katzian forderte vor dem Gipfel der Sozialpartner mit der Regierung mehr Mittel für die Kurzarbeit. Die momentan beim AMS budgetierten 20 Millionen seien zu wenig. "Nein das geht sich definitiv nicht aus", so Katzian im "Ö1-Morgenjournal". "Es braucht auf jeden Fall zusätzliche Mittel."

Mittwoch 8.30 Uhr: 206 bestätigte Fälle
Bisher durchgeführte Testungen in Österreich (Tägliche Aktualisierung des Ist-Standes um 08:00 Uhr): 5.362
Bestätigte Fälle nach Bundesländern: Österreich (206), Niederösterreich (45), Wien (50), Steiermark (18), Tirol (37), Oberösterreich (28), Salzburg (11), Burgenland (4), Vorarlberg (12) und Kärnten (1).Genesene Personen, Stand 11.03.2020, 8:00 Uhr: 4, nach Bundesländern: Tirol (2), Wien (2)International, Stand 10.03.2020, 15:00 Uhr: Weltweit wurden bisher insgesamt 115.965 bestätigte Fälle bekannt gegeben, 80.756 davon meldete China.

Mittwoch 8.15 Uhr: Auch MINI MED pausiert Studium
„Die Sicherheit und Gesundheit der BesucherInnen des MINI MED Studiums hat für uns oberste Priorität“, unterstreicht Johannes Oberndorfer, Geschäftsführer der RMA Gesundheit GmbH. „Daher werden alle Veranstaltungen des MINI MED Studiums österreichweit voraussichtlich bis nach Ostern abgesagt. Die Versorgung der Bevölkerung mit unabhängigem Medizinwissen bleibt durch unsere Online-Angebote aber weiterhin aufrecht. Wir sind darum bemüht, mit unseren medizinischen ExpertInnen die Vortragsinhalte in Form von Video- und Audioangeboten kostenfrei auf www.minimed.at zugänglich zu machen.“

Mittwoch 8.10 Uhr: emba Statement
Die emba (Event Marketing Board Austria) veröffentlichte am Morgen ein Statement zur aktuellen Corona-Krise und deren Auswirkungen auf die Livemarketing-Branche. "Als Branchenverband der führenden Live-Marketing-Agenturen Österreichs nimmt die emba die veröffentlichten Maßnahmen der Bundesregierung, die eine Absage fast aller Veranstaltungen in Österreich bedeuten - zur Kenntnis und sagt größtmögliche Kooperation zu. Alle Maßnahmen, die für das Wohl der österreichischen Bevölkerung notwendig sind, werden unterstützt", heißt es darin.

Mittwoch 8.00 Uhr: Weiterer Fall in Tirol
In Tirol solle es einen weiteren Corona-Fall geben. Ein 43-Jähriger aus St. Anton am Arlberg soll positiv getestet worden sein, teilte das Land mit. Der Mann befinde sich in stationärer Behandlung und werde im Krankenhaus Zams isoliert und versorgt. Damit steigt die Zahl auf das Virus positiv getesteter Personen in Tirol auf 33.

Mittwoch 7.30 Uhr: Kinos reagieren 
Auf die von der Bundesregierung gestern verlautbarten Maßnahmen reagieren nun zum Beispiel auch die Kinos. In den Cineplexx-Kinos (in Kärnten in Spittal und Villach) wird die Anzahl der Plätze pro Vorstellung auf unter 100 Personen begrenzt . Zwischen den verkauften Plätzen sollen jeweils Sitze frei bleiben, um den Abstand zwischen den Kinobesuchern zu erhöhen. 

Corona-Virus: Kurz fordert Solidarität gegenüber Älteren
Kinos beschränken Tickets pro Filmvorstellung
Autor:

Ted Knops aus Wien

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