Energieautonomie
Energie-Einsparungsmöglichkeiten für Tirol

(Von li.): Belastbare Zahlen, Daten und Fakten für das Gelingen von Tirol 2050 energieautonom haben Rupert Ebenbichler (Wasser Tirol), Angela Hofmann (MCI), Energiereferent LHStv Josef Geisler, Wolfgang Streicher, Markus Mailer (beide Uni Innsbruck) und Andreas Hertl (Wasser Tirol) auf den Tisch gelegt.
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  • Foto: © Land Tirol/Knabl
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TIROL. Bis 2050 hat sich das Land Tirol das Ziel der Energieautonomie gesteckt. Der Ausstieg Tirols aus fossilen Energieträgern ist schon lange beschlossen. Künftig möchte man auf heimische Energie setzen. Dieser Weg dorthin führt über Effizienz, Umweltwärme, Wasser- und Sonnenkraft, wie eine Studie zu den "Ressourcen- und Technologieszenarien Tirol 2050“ zeigt. 

Konkrete Zahlen, Daten und Fakten

Nach dem Beschluss hin zu einem energieautonomen Tirol bis 2050, kann man nun erstmals mit konkreten Zahlen, Daten und Fakten aufzeigen, wie der Weg in die Energieautonomie genau beschritten werden muss. Die Zahlen der Studie "Ressourcen- und Technologieszenarien Tirol 2050“ wurden unter anderem von LHStv Josef Geisler vorgestellt. 

Die Studie zeigt, wie wichtig es ist, die Energieeffizienz in allen Bereichen stark zu erhöhen und gleichzeitig alle erneuerbaren Energieträger von der Wasserkraft über die Sonne und die Biomasse bis hin zur Umweltwärme verstärkt zu nutzen.

„Die größte Effizienz und die besten Ergebnisse erreichen wir, wenn wir sowohl in der Mobilität, im Gebäudebereich und auch in der Industrie hauptsächlich Strom einsetzen“,

erläutert Projektkoordinator Rupert Ebenbichler von der Wasser Tirol zusammen.

Auch die Gebäude in Tirol spielen ein Rolle. Würde man den Gebäudebestand hochwertig sanieren und bei Neubauten höchste Qualitätsstandards setzen, könnte man den Energiebedarf um fast ein Drittel reduzieren, erklärt Univ.-Prof. Wolfgang Streicher vom Arbeitsbereich Energieeffizientes Bauen der Universität Innsbruck.
Die Raumwärme sollen künftig Biomasse und vor allem Wärmepumpen verhelfen. 

Großes Einsparungspotenzial auch in der Mobilität

Die größte Herausforderung für die Energiewende in Tirol, stellt die Mobilität dar. Hier setzt man auf Elektromobilität, mit der man die Energieeffizienz maßgeblich steigern kann. Dies würde natürlich den Güterverkehr, wie auch den Personenverkehr betreffen, weiß Univ.-Prof. Markus Mailer vom Arbeitsbereich Intelligente Verkehrssysteme der Universität Innsbruck.

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(Von li.): Belastbare Zahlen, Daten und Fakten für das Gelingen von Tirol 2050 energieautonom haben Rupert Ebenbichler (Wasser Tirol), Angela Hofmann (MCI), Energiereferent LHStv Josef Geisler, Wolfgang Streicher, Markus Mailer (beide Uni Innsbruck) und Andreas Hertl (Wasser Tirol) auf den Tisch gelegt.
Der Weg in die erneuerbare Energiezukunft führt über Energiesparen und die Umstellung des Energiesystems auf heimische, erneuerbare Energieträger. Andreas Hertl und Rupert Ebenbichler (Wasser Tirol), Angela Hofmann (MCI), LHStv Josef Geisler, Wolfgang Streicher und Markus Mailer (Universität Innsbruck).

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