Entgeltfortzahlung
Ersatzprämie für Arbeitgeber - allerdings nur bei Großschadereignissen

Die ehrenamtlichen Helfer können sich über eine Regelung zur Entgeltfortzahlung freuen.

TIROL. Lange wurde über eine Entgeltfortzahlung für Freiwillige diskutiert. Im Nationalrat konnte nun eine Lösung gefunden werden: Ab dem 1. September 2019 bekommen Arbeitgeber in der Privatwirtschaft eine Ersatzprämie von 200 Euro pro Tag. Im Gegenzug müssen die betroffenen Arbeitnehmer freigestellt und weiterhin bezahlt werden. Eine fair Lösung, kommentiert der Tiroler ÖVP-Abgeordnete Hermann Gahr. 

"Eine faire Lösung für alle Beteiligten"

Ohne das Engagement der vielen BürgerInnen würden so manche Katastrophenfälle sicher schlimmer ausfallen. Immerhin sind fast 50 Prozent der ÖsterreicherInnen ehrenamtlich tätig. Umso wichtiger war es, eine Entscheidung bezüglich einer Entgeltfortzahlung zu treffen. Die gefundene Lösung des Nationalrates wird von ÖVP-Gahr als "fair" bezeichnet. Ab dem September diesen Jahres erhalten die Arbeitgeber in der Privatwirtschaft eine Ersatzprämie von 200 Euro pro Tag. Vorausgesetzt die ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter werden freigestellt und weiterhin bezahlt. 

Gilt nur bei Großschadereignissen

Die Regelung trifft allerdings nur bei sogenannten Großschadereignissen ein. Genauer gesagt, wenn 100 Helfer mindestens acht Stunden lang im Einsatz sind. 
Finanziert wird die Prämie aus dem Katastrophenfond, eventuelle Mehrkosten, die für die Länder entstehen, übernimmt der Bund. 

„Mit der genauen Definition von einem Großschadereignis gibt es nun eine rechtliche Sicherheit für Arbeitgeber und Arbeitnehmer“,

stellt Gahr zufrieden fest.

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