Neos Tirol
Gemeinsame Tourismus-Strategie für den Alpenraum

Neos Tirol-Klubchef Dominik Oberhofer fordert einheitliche Sicherheitskonzepte, einheitliche Standards und einheitliche Datengrundlagen.
  • Neos Tirol-Klubchef Dominik Oberhofer fordert einheitliche Sicherheitskonzepte, einheitliche Standards und einheitliche Datengrundlagen.
  • Foto: © NEOS
  • hochgeladen von Lucia Königer

TIROL. Wie soll es mit dem Tiroler Tourismus weitergehen?, das fragen sich zumindest die Tiroler Neos, vor allem Neos-Klubchef Dominik Oberhofer. Es brauche realistische Konzepte für die Zukunft, denn letztendlich müsse man lernen, mit Corona zu leben.

Nicht nur auf die Impfung vertrauen

Noch im November versuchte LH Platter den 30%igen Einbruch des Sommertourismus als Erfolg zu verkaufen, so Oberhofer. Dass die Einbußen der Wintersaison noch extremer ausfallen, hat sich sicherlich niemand gewünscht, doch war es am Ende absehbar. Für den Neos-Klubchef muss nach diesem Desaster endlich eine Lösung für den Tiroler Tourismus geboten werden, sonst würde Corona wirklich langfristig massiven Schaden anrichten.

"Wir müssen lernen mit Corona zu leben und brauchen dazu realistische Konzept für die Zukunft“,

so die Antwort Oberhofers auf die problematische Situation. Allein auf die Impfung zu vertrauen bringe nichts, warnt der Klubchef und weißt auf die Ansicht von ExpertInnen hin, dass das Virus mit Impfungen zwar eingedämmt aber nicht restlos beseitigt werden kann. Die Gefahr, dass wir ab Herbst vor ähnlichen Problemen wie im letzten Jahr stehen, sei sehr hoch.

Gemeinsame Tourismus-Strategie für den Alpenraum

Angesichts des Alpenraum-"Fleckerlteppichs" in der Wintersaison 2020/21, sieht der pinke Tourismussprecher eine Notwendigkeit einer gemeinsamen Tourismus-Strategie für den Alpenraum. Damit verweist Oberhofer auf Platter, der sich im Rahmen der EUSALP für jene gemeinsame Strategie einsetzen solle. 
Dominik Oberhofer fordert einheitliche Sicherheitskonzepte, einheitliche Standards und einheitliche Datengrundlagen.

Planungssicherheit für Touristiker

Auch am Konjunkturpaket haben die Neos was auszusetzen, wenn es um den Bereich Tourismus geht. Das Paket würde vor allem der Bauwirtschaft und der Industrie zugute kommen, beim Bereich Tourismuswirtschaft fehlen die Konzepte. Die TouristikerInnen des Landes bräuchten Planungssicherheit, so Oberhofer. Dazu Konzepte, wie die Betriebe dauerhaft mit Verlusten, sowohl bilanztechnisch, als auch in der Liquidität umgehen können.
Ein "Comeback" des Tiroler Tourismus wird es im Herbst nur unter sehr erschwerten Voraussetzungen geben, wenn es so weiter geht, mahnt Oberhofer letztendlich und verweist auf seine Forderungen.

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