Leistbares Wohnen
Grüne fordern Gemeinden zum Mitziehen beim leistbaren Wohnen auf

Die Tür hin zu einer leistbaren Wohnung, steht nicht vielen TirolerInnen offen.

TIROL. Die Gemeinden müssen endlich mitziehen, so die Forderung der Grünen, mit voran des Grünen Wohnsprechers Michael Mingler. Flächen, die von den Gemeinden zum Wohnungsbau angekauft wurden, sollten so schnell wie möglich genutzt werden und nicht jahrelang brach liegen.

Der Fall Achenkirch

Mit seiner Kritik an den Gemeinden zielt Mingler besonders auf einen aktuellen Fall in Achenkirchen ab, über den in den Medien berichtet wurde, wie Mingler erläutert. Hier kaufte die Gemeinde eine Freilandfläche von 4000 qm2 an. Jedoch hat sich innerhalb von 13 Jahren, trotz Zusage einer Errichtung von Wohnungen nichts getan, weder eine Umwidmung noch eine Bebauung. 

„Wenn eine Gemeinde eine Fläche mit der Intention, Wohnungen zu errichten, ankauft, dann aber damit über ein Jahrzehnt nichts macht, dann läuft was schief",

ärgert sich Mingler. 

Generell mehr Initiative von den Gemeinden gefordert

Doch es ist nicht nur der Fall Achenkirchen, der Mingler ärgert in Bezug auf das leistbare Wohnen in Tirol. Generell sind ihm die Gemeinden zu "handzahm" bei der Baulandhortung. Er fordert eine Druckmittel wie die "Einhebung der vorzeitigen Erschließungskosten von privaten Grundbesitzern". So meint Mingler, die gewidmeten Grundstücke endlich "mobilisieren" zu können. Stattdessen würden die Gemeinden aber den "roten Teppich" ausrollen für Personen, die "Baugründe als Spekulationsgut verwenden". 

Auch bezüglich der einheitlichen Wohnungsvergaberichtlinien in den Gemeinden nimmt Mingler Stellung: 

„Die Kriterien gehören überarbeitet und die Wohnvergabe transparent gemacht. Es gibt Gemeinden, die das vorbildlich machen. Es gibt aber auch ganz andere Beispiele. Darunter fällt auch Völs.“

Es wäre ein unfaires System, was hier vorherrscht und Mingler hofft, dass der Gemeindeverband dieses System nicht weiter stützen wird. 

Mehr zum Thema auf meinbezirk.at:
Leistbares Wohnen braucht auch die Mithilfe von Gemeinden

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