Lawinengipfel in Wien
Keine Strafen für Bergsportler

Bergsportler, die das Lawinenwarnschild ignorieren und sich darauf in einer misslichen Lage befinden, sollen nicht bestraft werden.
  • Bergsportler, die das Lawinenwarnschild ignorieren und sich darauf in einer misslichen Lage befinden, sollen nicht bestraft werden.
  • Foto: Pixabay/markusspiske (Symbolbild)
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TIROL. Aufgrund des schneereichen Winters und der damit einhergehenden Lawinengefahr, war auf Bundesebene die Diskussion um Strafen für Bergsportler, die sich nicht an Lawinenwarnungen halten, entstanden. Diese Thematik sei nun allerdings "vom Tisch", erläutert Grüne Klubobmann Gebi Mair erleichtert. "Die Vernunft hält wieder Einzug". 

Lawinengipfel in Wien

Die Strafen für Bergsportler, waren beim kürzlichen Lawinengipfel in Wien kein Thema mehr. Dies freut besonders den Grünen Klubobmann Gebi Mair. Das Ergebnis des Treffens ist letztendlich eine Investition von 45 Millionen Euro zusätzlich in Lawinenverbauungen

Dass es keine Strafen für die Wintersportler geben soll, darüber ist besonders  Mair erfreut. Dieser hatte sich von Anbeginn gegen Strafen ausgesprochen. Strafen hätten nämlich kontraproduktiv gewirkt, so das Argument des Grünen Politikers. 

„Wer sich in einer misslichen Lage befindet, greift aus Angst vor der drohenden Strafe viel später zum Notruf. Vielleicht zu spät für das in Gang setzen der Rettungskette."

Und falls man wirklich ein notwendiges Strafmaß sieht, gäbe es noch immer die rechtliche Möglichkeit der "Gemeingefährdung". 

Das Miteinander soll wieder in den Mittelpunkt rücken

In den Reihen der Grünen hofft man nun, nach der vom Landtag beschlossenen Enquete, wieder das "Miteinander in den Mittelpunkt" stellen zu können. 

„Wir müssen teuflisch aufpassen, dass wir als Gesellschaft nicht sämtliche Freiheiten abschaffen. Gerade am Berg gibt es diese und die sollten wir uns auch bewahren."

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