Kommentar: Es muss alles offen auf den Tisch

Die Tiroler Sozialen Dienste (TSD) sind arg in Bedrängnis. Personalabbau droht, Millionenverluste, die durch Steuergeld gedeckt werden müssten, ebenfalls. Der Rechnungshof ist am Prüfen, bis 20. Juni haben sich die zuständige Landesrätin Christine Baur und die Geschäftsführung ein neues Konzept auferlegt, wie die TSD in Zukunft arbeiten soll. Eine heikle Aufgabe, denn erstens muss dieses Konzept schlüssig – vor allem für die Mitarbeiter – sein und zweitens müssen alle Fakten für die Öffentlichkeit auf den Tisch. Denn gerade für den sensiblen Bereich der Flüchtlingsversorgung gibt es von der Mehrheit der Tiroler nur bedingte Zustimmung. Aber wenn die Finanzen aus dem Ruder laufen und dazu noch die Informationspolitik versagt, dann haben die Menschen in Tirol dafür überhaupt kein Verständnis mehr. Es ist eine heikle Aufgabe für die Landesregierung, speziell für Landesrätin Baur, an der sie auch politisch durchaus scheitern kann. Denn Flüchtlinge wird es wohl auch in Zukunft in Tirol zu versorgen geben.

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