Reduktionsgatter
Land Tirol und Jägerverband suchen Alternativen

Die Rotwildentnahme soll künftig nicht mehr über Reduktionsgatter erfolgen. Das Land Tirol und der Jägerverband suchen nun gemeinsam nach Alternativen.
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  • Die Rotwildentnahme soll künftig nicht mehr über Reduktionsgatter erfolgen. Das Land Tirol und der Jägerverband suchen nun gemeinsam nach Alternativen.
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TIROL. Nach der kürzlichen Aufregung zur Rotwildentnahme im Bezirk Reutte erarbeiten das Land Tirol und der Jägerverband einen gemeinsamen Maßnahmekatalog zur Tbc-Bekämpfung. Fest steht: Die Reduktionsgatter wird es in Zukunft nicht mehr geben. Zwar stellen erkrankte Wildtiere eine Gefahr für andere Tiere dar, jedoch sind die bisher angewendeten Methoden nicht mehr zeitgemäß und abzulehnen, so LHStv Josef Geisler. 

Alternative Möglichkeiten zur Reduktionsgattern

In einer Arbeitsgruppe des Landes wurden nun alternative Maßnahmen zu den umstrittenen Reduktionsgattern gesucht. Der letzte Vorfall im Außerfern wurde mit Entsetzen in der Öffentlichkeit aufgenommen, war allerdings nötig. Unter den erlegten Tieren waren fünf an Tbc erkrankte Wildtiere. Eine Seuchenbekämpfung ist also notwendig. Künftig möchte man bei der Seuchenbekämpfung tierschutz- und waidgerecht vorgehen, erläutert LHStv Geisler
Auch der Tiroler Landesjägermeister Anton Larcher äußert sich diesbezüglich:

"Wir [stehen] dazu, dass diese Aktion in Kaisers für uns auf das Schärfste zu verurteilen ist und die Vertrauensbasis zu den handelnden Behördenvertretern schwer erschüttert ist. Zugleich erkennen wir auch den Willen der politisch Zuständigen, solche Aktionen nie mehr wieder stattfinden zu lassen.“

Weitere jagdliche Themen bei Arbeitsgruppe angesprochen

Geisler und Larcher nutzen das Zusammenkommen, um über weitere jagdliche Themen zu sprechen. Geisler betonte, dass man verstärkt "hineinhören" möchte, welche Rahmenbedingungen von der Jägerschaft benötigt werden, um die Abschussquoten einhalten zu können. 
Landesjägermeister Larcher kann detailliert antworten:

„Wir brauchen Wildruhezonen, eine tatsächliche und exekutierbare Besucherlenkung und nicht zuletzt auch eine Einbindung in die Monitoring-Systematik."

In der kommenden Woche werden genaue Maßnahmen festgelegt, die die Reduktionsgatter ablösen sollen.

Mehr zum Thema auf meinbezirk.at:
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Die Rotwildentnahme soll künftig nicht mehr über Reduktionsgatter erfolgen. Das Land Tirol und der Jägerverband suchen nun gemeinsam nach Alternativen.
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Bezirksblätter Tirol aus Innsbruck

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