Coronavirus
Liste Fritz fordert Aufarbeitung der Situation nach der Krise

Liste-Fritz Haselwanter-Schneider mahnt, dass die Aufarbeitung der Krise erst nach ihrer Bewältigung angegangen werden soll.
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  • Liste-Fritz Haselwanter-Schneider mahnt, dass die Aufarbeitung der Krise erst nach ihrer Bewältigung angegangen werden soll.
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TIROL. Auch die Liste Fritz meldet sich in Zeiten der Corona-Krise und ruft die TirolerInnen dazu auf, die Maßnahmen zu befolgen, zu Hause zu bleiben und so zusammen zu halten. Das wäre nun wichtig, eine Aufarbeitung der derzeitigen Situation sollte nach der Bewältigung der Krise angegangen werden. 

Nicht die Zeit der Abrechnung und Krisenanalyse

Man steckt noch mitten in der Krise, hat den Höhepunkt wahrscheinlich noch gar nicht erreicht,  und schon beginnt eine Zeit der Abrechnung und der Krisenanalyse, kritisiert die Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider. Dazu wäre jetzt allerdings nicht die Zeit, jetzt müsse man zusammen halten. 

"Wir als Liste Fritz sehen die oberste Priorität darin, jene Menschen zu beruhigen, die durch die Entwicklungen der letzten Tage stark verunsichert worden sind."

Damit spricht Haselwanter-Schneider den gestrigen TV-Auftritt des ÖVP-Gesundheitslandesrates Tilg an, mit dem er das Vertrauen in die Gesundheitspolitik in Tirol nachhaltig beschädigt hätte. 

"So sieht Krisenmanagement definitiv nicht aus."

Vertrauen schaffen statt beunruhigen 

Was die Menschen jetzt bräuchten, wäre Vertrauen und keine Beunruhigung, in den Augen Haselwanter-Schneiders also genau das Gegenteil was LR Tilg gemacht hat. 
In der Verantwortung sieht die Liste Fritz auch die schwarz-grüne Landesregierung und die Landtagsabgeordneten.  

"Wir als Liste Fritz leisten unseren Beitrag dazu und werden die politische Aufarbeitung nach Bewältigung der Krise angehen“,

berichtet Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider. Haselwanter-Schneider selbst, ist ausgebildete Krankenschwester und hat sich freiwillig für den Screening-Einsatz gemeldet. 

Eine Aufarbeitung der derzeitigen Situation sollte dann vorgenommen werden, wenn die Krise überstanden ist, mahnt Haselwanter-Schneider. 

Dornauer fordert Neuaufstellung des Krisenmanagements

Der Tiroler SPÖ-Landesparteiobmann Georg Dornauer will eine sofortige Neubesetzung des Tiroler Gesundheitsressorts gefordert. Laut ihm dürfen „Fahrlässigkeit und Fehlleistungen" nicht ohne Konsequenzen bleiben.

Landesparteivorsitzender der neuen SPÖ Tirol Georg Dornauer
  • Landesparteivorsitzender der neuen SPÖ Tirol Georg Dornauer
  • Foto: SPÖ
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„Die Gesundheit der Tirolerinnen und Tiroler steht an erster Stelle. Wir müssen jetzt alles tun, um das Coronavirus zu besiegen. Das Krisenmanagement in unserem Land muss deshalb umgehend neu aufgestellt werden. Landesrat Bernhard Tilg ist mit der aktuellen Situation überfordert und mit seinen eigenen Fehlentscheidungen beschäftigt. Er muss mit sofortiger Wirkung abberufen werden. Es braucht jetzt ExpertInnen im Gesundheitsressort."

Nachdem das Virus besiegt sei, werde sich die neue SPÖ Tirol mit allen Mitteln auf Bundes- und Landesebene für Aufklärung in dieser Angelegenheit sorgen. Zudem soll geprüft werden, wann eine Sondersitzung des Tiroler Landtags zur Causa möglich und sinnvoll ist.

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