Corona-Krise
Liste Fritz für Handelsbetrieb nach Ostern

Die Liste Fritz fordert eine Öffnung des Handels nach Ostern – unter Schutzmaßnahmen.

TIROL. Das Coronavirus greift die Tiroler Wirtschaft massiv an, ein Unterstützungspaket von 400 Mio. Euro soll helfen. Die Liste Fritz mahnt allerdings, dieses Geld dürfe kein "Lückenfüller" sein, den Tiroler Unternehmen müsse jetzt geholfen werden. So fordert man in den Reihen der Oppositionspartei, den Handelsbetrieb nach Ostern wieder aufzunehmen – mit Schutzmaßnahmen natürlich. 

Trotz Zusagen Existenzängste

Den Tiroler Unternehmen, darunter unzähligen Einpersonenunternehmen, Klein- und Kleinstbetrieben sowie Mittel- und Großbetrieben wurde Unterstützung in Zeiten der Corona-Krise zugesagt, trotzdem bangen viele um ihre Existenz und Mitarbeiter um ihre Jobs. 
Liste Fritz-Klubobfrau Haselwanter-Schneider und Liste Fritz-Landtagsabgeordneter Sint kritisieren, dass die "schnelle und unbürokratische Hilfe" nicht wirklich real ist. Wenn Unternehmen Geld aus dem Härtefallfonds bekommen würden, wäre es zu wenig, um über die Runden zu kommen. 

"Eine Friseurin mit sechs Mitarbeitern, die sie auf Kurzarbeit schicken musste, sagt uns, dass ihr 500 oder 1000 Euro wenig helfen, weil sie trotzdem Fixkosten für Miete, Betriebskosten und laufende Kredite bei null Einnahmen bezahlen muss",

erläutert die Liste Fritz. 

Es wäre immer noch nicht geklärt, wann und wieviel Geld aus dem Tiroler Unterstützungspaket fließt. 

"Die ÖVP-Wirtschaftslandesrätin sieht im 400 Millionen-Unterstützungspaket einen Lückenfüller, nachdem die Bundesregierung ihr Geld verteilt hat",

so der Vorwurf der Liste Fritz.

Zeitplan gefordert – Geschäfte nach Ostern wieder öffnen

In den Augen der Liste Fritz brauchen die Tiroler Unternehmen einen Zeitplan. Das beste wäre eine schrittweise Wiederöffnung des Handels unter Schutzmaßnahmen. 

„Viele Unternehmer, Mitarbeiter und Konsumenten fragen sich, warum der Supermarkt Blumen und Blumenerde verkaufen darf, die Gärtnerei und der Blumenhändler nebenan aber nicht?",

argumentiert die Liste Fritz. 
Lieber sollten die Tiroler Gärtnereien und Baumärkte öffnen und ihre Saisonware anbieten können. Wenn erhöhte Schutzmaßnahmen ergriffen werden, spräche nichts dagegen, so die Liste Fritz. 

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