10. Tiroler Integrationsenquete
Mehr Dialog, Kooperation und Austausch nötig

Integrationslandesrätin Gabriele Fischer (li.) eröffnete gemeinsam mit Innsbrucks Integrationsstadträtin Elisabeth Mayr (3. v. li.) die 10. Tiroler Integrationsenquete, zu der u.a. Schriftstellerin Marlene Streeruwitz (2. v. li.) und der Soziologe Simon Burtscher-Mathis mit ihrer Expertise beitrugen.
  • Integrationslandesrätin Gabriele Fischer (li.) eröffnete gemeinsam mit Innsbrucks Integrationsstadträtin Elisabeth Mayr (3. v. li.) die 10. Tiroler Integrationsenquete, zu der u.a. Schriftstellerin Marlene Streeruwitz (2. v. li.) und der Soziologe Simon Burtscher-Mathis mit ihrer Expertise beitrugen.
  • Foto: © Land Tirol/Reichkendler
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TIROL. Auch in diesem Jahr fanden ReferentInnen und TeilnehmerInnen zur Tiroler Integrationsenquete zusammen. In diesem Jahr wird bereits das 10. Mal über gesellschaftspolitische Fragen diskutiert. Die Grundfrage für dieses Jahr: "In welcher Gesellschaft wollen wir (zusammen)leben?". 

Wie können Gemeinwohl und Zugehörigkeit gestärkt werden?

Ausgerichtet vom Land Tirol, der Stadt Innsbruck, dem Haus der Begegnung und dem Tiroler Integrationsforum fand die Tiroler Integrationsenquete in der Stadtbibliothek statt. Gemeinsam suchte man nach Möglichkeiten, um Gemeinwohl und Zugehörigkeit zu stärken und stellte sich als Einstieg die fundamentale Frage: "In welcher Gesellschaft wollen wir (zusammen) leben?". 
In ihren Eingangsworten beantwortete LRin Fischer die Frage bereits teilweise:

„Nur in Vielfalt und Komplexität können wir Lösungen und Perspektiven für die Zukunft finden. Ich bin überzeugt, dass wir durch Heterogenität und Solidarität die Herausforderungen meistern.“

In den Augen von Stadträtin Elisabeth Mayr müssen zudem der Austausch, der Dialog und die Beziehung im Fokus stehen, damit eine Grundlage für das Gemeinwohl geschaffen werden kann. 

Was das Vermitteln des Gefühls von Zugehörigkeit angeht, setzte man auf gemeinsame Werte, Normen und Ziele. Nicht die Unterschiede sollten im Fokus stehen, sondern das Verbindende und Gemeinsame. Dabei könnten Kooperationsprojekte hilfreich sein, die die Beteiligung unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen voraussetzt. 

Die ReferentInnen der Enquete

Maria Bertl, vom Institut für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungslehre der Universität Innsbruck, referierte über des Gesellschaftsbild, das unserer Verfassung zugrunde liegt. 
Die Schriftstellerin Marlene Streeruwitz hielt einen Vortrag zum Thema Menschenrechte, und dass diese auf jede und jeden von uns anwendbar sind. 
Reinhard Kreissl, Leiter des Wiener Zentrums für sozialwissenschaftliche Sicherheitsforschung erläuterte das Spannungsverhältnis von Sicherheit und Offenheit. 

Das Fazit der 10. Integrationsenquete

Die 150 TeilnehmerInnen konnten sich darauf einigen, dass es mehr niederschwelligen Dialog und Kooperation bzw. Austausch zwischen allen Beteiligten geben muss.
Gemeinsam müsse man daran arbeiten, damit Integration noch besser gelingt und damit sind Bevölkerung, Polizei, Medien, NGOs, Politik und Vereine angesprochen.

So verlief die Integrationsenquete im letzten Jahr

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