Energieautonomie
Mit "Photovoltaik-Boom" die Energiewende in Tirol vorantreiben

Grüne Klubobmann Mair wünscht sich für Tirol einen "Photovoltaik-Boom", so könne man die Energieautonomie bis 2050 erreichen.
  • Grüne Klubobmann Mair wünscht sich für Tirol einen "Photovoltaik-Boom", so könne man die Energieautonomie bis 2050 erreichen.
  • Foto: Pixabay/ulleo (Symbolbild)
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TIROL. Die aktuelle Studie zur Energiewende in Tirol, die kürzlich veröffentlicht und als Ansporn gesehen wurde, bestätigt auch den Grüne Klubobmann Gebi Mair. Er ist überzeugt, dass Tirol einen "Photovoltaik-Boom" benötigt. 

Vervielfachung der Solarenergie in Tirol

Die Studie zu "Tirol 2050 energieautonom" belegt vieles, was schon vermutet wurde. Ohne die stärkere Nutzung von Solarenergie, wird es schwierig, das angepeilte Ziel der Energieautonomie bis 2050 zu erreichen. Besonders der Grüne Klubobmann Mair ruft nun zu einem "Photovoltaik-Boom" auf und sieht in jedem Haus ein potenzielles Solar-Kraftwerk. Bei den Grünen sieht man es als "Auftrag", die Solarenergie in Tirol um ein Vielfaches zu verstärken. 

Wie vervielfacht man die Solarenergie?

Mair sieht die Lösung in einer Mehrfachstrategie. Einerseits möchte er die Förderung für private Photovoltaikanlagen ankurbeln, andererseits sieht er großes Potenzial in der virtuellen Speichermöglichkeit durch die "Solar Cloud". Es sei enorm wichtig, die Motivation der privaten Investoren zu erhalten, sie tragen einen großen Teil zur Energiewende bei. 

Trotzdem würden die privaten Photovoltaikanlagen nicht ausreichen, so Mair. Solarpotenzial besteht besonders bei großen Gewerbebetrieben. Demnach sieht Mair nun die öffentliche Hand in der Verantwortung, "Geld in die Hand zu nehmen" und öffentliche Gebäue mit Solarzellen auszustatten. 

„Wer in 20 Jahren Dörfer und Städte in Tirol im Internet von oben anschaut, sollte keine freie Dachfläche mehr sehen.“

Herausforderung Verkehrswende

Aus der Studie zur Energieautonomie geht auch hervor, dass der Bereich Verkehr ein enormes Einsparungspotenzial bietet (67%). Für Mair bedeutet dies, noch mehr Fokus auf ein starkes öffentliches Verkehrsnetz und alternative Antriebsmöglichkeiten, wie Elektro-Autos. 

Mehr zum Thema auf meinbezirk.at:
Energie-Einsparungsmöglichkeiten für Tirol

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