Sozialschwache werden unterstützt
Palfrader: „Regulärer Schulbetrieb nach Ostern nicht möglich“

LR Beate Palfrader bei der PK heute in Innsbruck.

Die Schulen sind geschlossen, der Unterricht findet großteils über E-Learning statt. Nun sollten sozialschwache Familien unterstützt werden, gab Bildungslandesrätin Beate Palfrader bekannt.

TIROL. Bei der heutigen Pressekonferenz ging es um die Bildung in Tirol. LH Günther Platter dankte sowohl den Pädagogen als auch den Eltern für das große Verständnis und für die Betreuung daheim. LHStv. Ingrid Felipe appellierte an alle Beteiligten: "Es braucht Geduld der Eltern und auch der Pädagogen, aber auch Geduld durch die Schüler."
Damit der Schulbetrieb auch zu Hause läuft, arbeiten alle zusammen: Der Tiroler Bildungsservice, Pädagogen, Eltern aber auch Schüler.
So verzeichnet das Schulnetzwerk schon rund 30 Millionen Zugriffe von etwa 36.000 Nutzer in einer Woche. „Mit dem Tiroler Schulnetz TSN verfügen wir über eine ausgezeichnete digitale Infrastruktur für die Tiroler Schulen“, ergänzt Palfrader.
Im Übrigen seien von 60.000 Schülern nur mehr 200 bis 250 Schüler tirolweit in Betreuung in den Schulen, in den Kindergärten und 190.
Auch in den Osterferien wird es einen eingeschränkten Betrieb an den Schulen geben. "Rund 1.500 Pädagogen haben sich dafür freiwillig gemeldet", freut sich Palfrader

Schulbetrieb regulär?

Für LR Palfrader ist die Frage nach einem regulären Schulbetrieb nach Ostern derzeit nicht zu beantworten.

"Dass aber kurz nach Ostern der reguläre Schulbetrieb wieder voll aufgenommen werden kann, gilt derzeit als ausgeschlossen", so Palfrader.

Zurzeit werden Erhebungen durchgeführt, um sozialschwachen Familien die Anschaffung eines Computers zu ermöglichen. Bildungsdirektor Paul Gappmaier bringt es auf den Punkt: „Jetzt gilt es, die Sozialschwächeren zu unterstützen, um allen das E-Learning zu ermöglichen."
„Unsere Sorge gilt jetzt auch den schwächeren Schülerinnen und Schülern, von denen es derzeit überhaupt keine Rückmeldung an die Lehrkräfte bzw. Schulen gibt.“ Hierzu wird die Bildungsdirektion morgen, Dienstag, eine entsprechende Erhebung durchführen.

Digi-Scheck

Morgen werde in der Regierungssitzung der sogenannte Digi-Scheck beschlossen, erklärt die Landesrätin. Mit diesem sollte es finanzschwachen Familien ermöglicht werden, Computerhardware anzuschaffen.

Die Hotline der Bildungsdirektion ist weiterhin täglich von 7.30 bis 18 Uhr unter 0800 100 360 erreichbar.

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