Equal Pay Day
Pfurtscheller will weiterhin gegen Lohnungerechtigkeit ankämpfen

VP-Frauen Landesleiterin Pfurtscheller zum Equal Pay Day: „Wir sind es wert!“
  • VP-Frauen Landesleiterin Pfurtscheller zum Equal Pay Day: „Wir sind es wert!“
  • Foto: Ziegler
  • hochgeladen von Bezirksblätter Tirol

TIROL. Heute am 26.2.2019 wird in Österreich der Equal Pay Day begangen. Dies bedeutet, dass österreichische Frauen im Durchschnitt seit dem 1.1.2019 bis zum heutigen Tag "umsonst" gearbeitet haben. In Tirol selbst, sieht es sogar noch schlechter aus: hier arbeiten die Frauen bis zum 11. März ohne Lohn! Grund genug für VP-Frauen Landeschefin Pfurtscheller, weiterhin gegen diese Schlechterstellung anzukämpfen. 

Tirol im Österreich-Vergleich im unteren Drittel

Es ist schlichtweg eine Ungerechtigkeit beim Einkommen, die endlich beendet werden muss, fordert VP-Frauen Landesrätin Pfurtscheller. Der Anlass für diese erneute Forderung ist der heutige Equal Pay Day, der für ganz Österreichgilt. Doch in Tirol sieht die Lage noch prekärer aus: Das Land liegt im Österreich-Vergleich im unteren Drittel was die Einkommens-Gleichstellung angeht. Erst ab dem 11. März diesen Jahres verdienen die Tirolerinnen etwas. 

"Unser Ziel ist es, eine tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern zu erreichen. Gleiche Chancen beginnen beim Einkommen und sorgen für wirtschaftliche Unabhängigkeit."

Frauen sind meistens sogar besser ausgebildet als Männer, erläutert Pfurtscheller. Das Potenzial der Frauen sollte verstärkt in Führungspositionen genutzt werden. 

Auch Equal Pension beachten

Doch nach einer finanziellen Absicherung im Job ist noch lange nicht Schluss. Sieht man sich die Unterschiede in der Pension an, kommen noch verheerendere Ungerechtigkeiten zum Vorschein. Frauen sind dadurch fast doppelt so häufig von Altersarmut betroffen wie Männer. Pfurtscheller schlägt dafür ein sogenanntes Pensionssplitting vor:

"Das bedeutet, dass nach der Geburt eines Kindes die Pensionsversicherungsbeiträge automatisch auf beide Elternteile aufgeteilt werden. Das ist bereits jetzt freiwillig möglich, doch wir fordern die gesetzliche Verpflichtung dazu, um diese Armutsfalle zu vermeiden.“

Mehr zum Thema auf meinbezirk.at:
Seit Dienstag arbeiten Frauen "umsonst"

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen