Kritik an Platter von der Opposition – Wolf kontert
Platter: "Schallenberg wird selbst gestalten"

Platter: "Ich bin ein Schwarzer und mein Umfeld ist schwarz."
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  • hochgeladen von Sieghard Krabichler

Während LH Günther Platter noch am Wochenende sich hinter dem scheidenden Bundeskanzler Kurz gestellt hat, ist heute in einem TT-Interview alles anders.

TIROL. „Die ÖVP-Landesparteiobleute stehen geschlossen hinter Sebastian Kurz und er hat weiterhin unsere volle Unterstützung. Wir sind davon überzeugt, dass alle damit befassten Personen zur raschen Aufklärung beitragen werden. “ So hieß es noch am Samstag.

Platter: "Erwarte mir Ruhe"

Nach dem Rücktritt von Kurz und der Angelobung von Kanzler Schallenberg rückt Parteichef Platter  nun von Kurz ab. In einem Interview in der Tiroler Tageszeitung von heute Dienstag erklärt ÖVP-Landesparteichef Günther Platter: "Schallenberg wird die Bundesregierung ohne Einflussnahme und nach seinen Vorstellungen führen. Und selbst gestalten."
Platter sieht Neuwahlen nicht akut und erwartet sich jetzt Ruhe und ein ordentliches Weiterarbeiten der Regierung. Platter benennt sich im Interview als "Schwarzer".

"Wir haben schon immer (die türkise Bundes-ÖVP, Anmerkung) andere Anschauungen gehabt. Ich bin ein Schwarzer und mein Umfeld ist schwarz"

, so der Landeshauptmann im TT-Interview.

Liste Fritz: Meinungsschwenk

„ÖVP-Landeshauptmann Platter ist der Inbegriff eines politischen Opportunisten. Vergangenen Donnerstag ist er noch hinter dem ehemaligen Bundeskanzler Kurz gestanden, am Freitag neben Kurz und heute stellt er sich schon gegen Kurz. Von einem Landeshauptmann erwarten wir uns jedenfalls, dass er sich eingehend mit solch schwerwiegenden Vorwürfen auseinandersetzt, wie sie gegen Sebastian Kurz erhoben werden. Das hätte Platter allerdings machen müssen, bevor er seinem Messias blindlinks den Rücken stärkt",  sagt Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider überzeugt.

FPÖ: "Glaubwürdigkeit verloren"

„Tirols ÖVP-Landeshauptmann Günther Platter hat jede – auch nur die geringste rudimentär vorhandene - Glaubwürdigkeit in den vergangenen Tagen absolut verloren“, hält der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann  Markus Abwerzger zu den jüngsten Aussagen von Platter bezüglich dem türkisen System Kurz fest: „Seine plötzliche Abkehr vom getreuen ‚Kurzianer‘ lässt jedes Chamäleon vor Neid erblassen, und seine verbale Distanzierung ist mehr als unglaubwürdig“, konkretisiert  Abwerzger, der darauf verweist, dass „Platter als Vorsitzender der Landeshauptleutekonferenz den widerwärtigen politischen Kuhhandel eingefädelt hat, und Sebastian Kurz zum Klubobmann gemacht hat, anstatt ihn in die politische Wüste zu schicken.“

VP Klubobmann Wolf kontert

Mit Unverständnis reagiert VP-Klubobmann Jakob Wolf auf den innenpolitischen Rundumschlag von Liste Fritz und FPÖ.

„ Man müsse gemeinsam daran arbeiten, das Vertrauen der Bevölkerung zurückzugewinnen und in der Bundespolitik wieder Stabilität und Verlässlichkeit garantieren.
„Stattdessen beteiligen sich Liste Fritz und die Tiroler FPÖ an den niveaulosen bundespolitischen Auseinandersetzungen und versuchen, Landeshauptmann Günther Platter gleich mit anzupatzen“

, kritisiert der Klubobmann die heutigen Aussagen von Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Abwerzger. 
„Günther Platter hat eine deutliche Botschaft Richtung Wien geschickt und als verantwortungsbewusster Landeshauptmann klar Position bezogen. „Die Tirolerinnen und Tiroler haben zurecht den Wunsch nach Stabilität und Ruhe. Dementsprechend müssen wir das gute Miteinander auf Landesebene beibehalten. Die Bevölkerung weiß um die Qualitäten und den Anstand von Landeshauptmann Günther Platter und der Tiroler Volkspartei. Die Anpatzversuche der Opposition gehen deshalb ins Leere. Liste Fritz und Tiroler FPÖ sollten Worte abrüsten, statt mit einer Krise auf Bundesebene politisches Kleingeld in Tirol wechseln zu wollen. “

Weitere Infos findet ihr hier:

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