Corona-Lockerungen
Platter will keinen Wettbewerb zwischen Bundesländern

Heutige Pressekonferenz zur Coronavirus-Situation in Tirol mit LH Günther Platter (Mitte), LHStvin Ingrid Felipe und Günter Weiss, Direktor der Universitätsklinik für Innere Medizin.
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  • Heutige Pressekonferenz zur Coronavirus-Situation in Tirol mit LH Günther Platter (Mitte), LHStvin Ingrid Felipe und Günter Weiss, Direktor der Universitätsklinik für Innere Medizin.
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TIROL. Bezüglich der Corona-Lockerungen ist im Nachbarland Deutschland schon ein wahrer Wettbewerb zwischen den einzelnen Bundesländern entfacht: Wer lockert schneller und mehr? In der neuesten Landespressekonferenz betont LH Platter, dass er sich für Österreich, besonders für Tirol, genau das Gegenteil vorstellt. Die bisherige Taktik habe sich bewährt, einen Wettbewerb zwischen den Bundesländern in Sachen Lockerungen, will man vermeiden. 

Die aktuelle Entwicklung in Tirol

An der Landespressekonferenz nahmen neben LH Platter auch LHStvin Ingrid Felipe und Günter Weiss, Direktor der Universitätsklinik für Innere Medizin, teil. Sie informierten gemeinsam über die aktuelle Entwicklung des Coronavirus in Tirol. LH Platter betonte angesichts der sehr niedrigen Infektionszahlen, dass sich die Situation in Tirol seit längerem in eine sehr positive Richtung entwickle. Daraus schließt der Landeshauptmann, dass die getroffenen Maßnahmen in Tirol richtig waren und gegriffen haben. 

Was die unterschiedliche Handhabung der Lockerungsmaßnahmen in den einzelnen Bundesländern angeht, äußert sich LH Platter folgendermaßen:

"Was wir nicht wollen, ist ein Wettbewerb zwischen den Bundesländern, wer als erster die größten Lockerungen vornimmt – das wäre nicht zielführend. Das Wichtigste ist Planungssicherheit für die Bürgerinnen und Bürger und insbesondere für unsere Wirtschaft.“

Wie sieht es mit der Brenner-Grenzöffnung aus?

Als Präsident der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino würde LH Platter nichts lieber machen, als die Grenze zu öffnen, jedoch gibt es in der Region der Lombardei immer noch rund 25.000 aktiv Infizierte. Südtirol und Trentino stehen bei den Infektionszahlen gut da, doch die angrenzende Lombardei bleibt der Knackpunkt in Sachen Grenzöffnung. 

"Eine Grenzöffnung ist aktuell [...] nicht ohne Risiko möglich“,

so LH Platter. Stichtag wird der 15. Juni sein, an dem die Grenzen zu Deutschland und der Schweiz wieder wie vor der Coronakrise passierbar sein werden. Dann wird man entscheiden, ob die Grenze zu Italien geöffnet werden kann.

Was tut sich im Tourismus?

Am kommenden Freitag, den 5. Juni, können Beherbergungsbetriebe wieder öffnen. Dabei müssen die MitarbeiterInnen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Zusätzlich werden sie auf eine Corona-Erkrankung getestet. Dieses Verfahren soll in den kommenden Tagen in fünf Pilotregionen in Österreich getestet werden. In Tirol findet dies in der Tourismusregion Wilder Kaiser statt. 

Späterer Schulbeginn?

Die Öffis laufen in Tirol bereits seit dem 18. Mai wieder unter Normalbetrieb, was bisher gut von der Bevölkerung auf- und angenommen wird. Um jedoch die Abstandsregeln, besonders in den Hauptverkehrszeiten, gewährleisten zu können, schlug man den Schulen im Großraum Innsbruck eine Lösung vor. Ältere SchülerInnen sollten erst ab der zweiten Unterrichtsstunden in die Schule kommen.

"Dieses Angebot an die Schulen gilt ab der kommenden Woche und ebenso für das im September beginnende neue Schuljahr“,

so LHStvin Felipe

O-Ton zur Pressekonferenz

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