Wohnen Tirol
Rund 2.031 Wohnungen stehen alleine in Innsbruck leer

Im Februar Landtag war auch leistbares Wohnen Thema. In erster Linie ging es um das Ergebnis der Leerstandserhebung, die bereits Mai 2018 beschlossen wurde.
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TIROL. Im Februar Landtag war auch leistbares Wohnen Thema. In erster Linie ging es um das Ergebnis der Leerstandserhebung, die bereits Mai 2018 beschlossen wurde.

Leerstandserhebung – 50.000 Personen nicht zuordenbar

Bei der Sitzung des Februar-Landtags gab Landesrätin Beate Palfrader Auskunft über den bisherigen Stand der Leerstandserhebung. Die Leerstandserhebung wurde bereits im Mai 2018 beschlossen. Für die Leerstandserhebung in Innsbruck sind zwei Datenquellen notwendig. Einerseits wurden die Stromverbrauchsdaten und andererseits die Daten aus dem Gebäude- und Wohnungsregister herangezogen. Jedoch ist das Gebäude- und Wohnungsregister in Innsbruck nicht aktuell. Mehr als 50.000 Personen können derzeit keiner Wohnung in Innsbruck zugeordnet werden. Das bedeutet, dass die Stadt Innsbruck von mehr als einem Drittel der Bevölkerung nicht wisse, welcher Wohnung die Bewohner zuzuordnen seien, so Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider und Liste Fritz-Landtagsabgeordneter Markus Sint.

2.031 leerstehende Wohnungen in Innsbruck

Das Land Tirol und die Stadt Innsbruck haben nun in einer gemeinsamen Initiative einen Näherungswert zum Leerstand in Innsbruck erheben können. Das Ergebnis dieser Erhebung weist 2.031 leerstehende Wohnungen in Innsbruck auf.

"Die schwarz-grüne Landesregierung muss nun mit Hochdruck daran arbeiten, diese Wohnungen wieder auf den Markt zu bringen, um den mehr als angespannten Markt schrittweise zu entlasten.“  (Andrea Haselwanter-Schneider, Markus Sint)

Nach Leerstandserhebung müssen Taten folgen

Die Leerstandserhebung alleine mache Tirol nicht leistbarer, so Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint. Ein weiterer Schritt wäre in Folge die Mobilisierung des gewidmeten und nicht bebauten Baulands voranzutreiben.

"Maßnahmen zum Ausbau der Wohnbauförderung, die Maßnahmen gegen AirBnB und die Maßnahmen zum 5-Euro-Wohnen bringen nur dann etwas, wenn endlich auch die 36 Millionen Quadratmeter gewidmetes und nicht bebautes Bauland mobilisiert wird." (Andrea Haselwanter-Schneider, Markus Sint)

Jedoch blockiere hier die ÖVP seit Jahren und es hätte sich gezeigt, dass diese ihre Klientel schützen will und die Baulandmobilisierung nicht ausreichend forciert“, so Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint.

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