LandtagspräsidentInnen-Konferenz
Tagung im Außerfern mit vielfältigen Themen

Die österreichischen LandtagspräsidentInnen mit ihren KollegInnen aus Südtirol und Sachsen-Anhalt.
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  • Die österreichischen LandtagspräsidentInnen mit ihren KollegInnen aus Südtirol und Sachsen-Anhalt.
  • Foto: © Landtagsdirektion Tirol/Rath
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TIROL. Das erste Mal, seit es die LandtagspräsidentInnen-Konferenz gibt, fand die Tagung im Außerfern, in Ehrwald statt. Der Bezirk Reutte freute sich Gastgeber zu sein. Themen von länderübergreifender Relevanz wurden diskutiert und eine "Ehrwalder Erklärung" verabschiedet. 

Mehr Aufklärung im Bereich der Politischen Bildung

Die Entscheidungen, die auf der Landesebene getroffen werden, sind meist nicht unwichtig für den Lebensalltag der Bevölkerung. Umso verwunderlicher ist es, dass gerade in der Jugend Unklarheit über die Aufgaben des Landtages besteht. Aufgrund dieser Entwicklung möchte man nun mehr auf Aufklärung im Bereich der politischen Bildung setzen. Die LandtagspräsidentInnen möchten gemeinsam an das Bildungsministerium herantreten, um "eine verbesserte Abbildung der föderalen Strukturen und Aufgaben in den Lehrmitteln zu erwirken."

Verhältnis von Jugend und Politik

Doch mit diesem Thema ist der Bereich "Jugend" noch nicht abgehakt. Eine Studie wurde vorgestellt, die zwar ein, bei den Jugendlichen zum Teil, großes politisches Interesse nachwies, aber einen Mangel an tiefergehendem Wissen attestierte. 
Als Maßnahme diskutierte man in der Tagung über unterschiedliche Kanäle, die den Zugang zur Politik fördern sollen. Als Beispiel wurde eine in Salzburg interaktive Anwendung für Smartphones genannt oder ein Projekt in der Steiermark, in dem es regionale JugendmanagerInnen zur Einbindung von jungen Menschen in politische Prozesse gibt. 
In Tirol gibt es die jährliche "Demokratielandschaft", ein mehrtägiges Workshopangebot, das SchülerInnen mit der parlamentarischen Arbeit vertraut machen soll. 

Weitere Themen der LandtagspräsidentInnen-Konferenz

Eines der vielen Themen bei der Konferenz war unter anderem "Regionalisierung und Dezentralisierung". Man setzte sich mit Möglichkeiten auseinander, um der Dezentralisierung entgegenzuwirken. Dabei spielt besonders die Regionalisierung eine wichtige Rolle. Periphere Regionen sollen attraktiver werden, indem wohnortsnahe Arbeitsplätze für unterschiedliche Qualifikationslevels geschaffen werden. 

In die Zukunft blickte man auch, indem man eine Erklärung an die künftige Bundesregierung verfasste. Die Erklärung solle eine Anregung geben, bezüglich ausgewählter Kompetenzen und aktueller Zuständigkeiten, so etwa im Bereich von Heil- und Pflegeanstalten. 

„Ehrwalder Erklärung“ 

Zum Abschluss gab es anlässlich des 25-Jahre-Bestandsjubiläums des Ausschusses der Regionen noch die sogenannte "Ehrwalder Erklärung". Diese soll die Wichtigkeit der Institution hervorheben. 
Der Ausschuss der Regionen setzte sich aus lokal und regional gewählten VertreterInnen aller EU-Mitgliedsländer zusammen. Er hat somit ein förmliches Mitspracherecht bei der Gesetzgebung in Europa. Tirol ist durch LH Platter und stellvertretend durch LTPin Sonja Ledl-Rossmann vertreten. 
LTPin Ledl-Rossmann zur Konferenz

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