3,2 Mio. Euro stehen bereit
Tirol investiert in Corona-Forschung

Christine Bandtlow, Vizerektorin für Forschung und Internationales an der Medizinischen Universität Innsbruck, Gesundheits- und Wissenschaftslandesrat Bernhard Tilg, LH Günther Platter und W. Wolfgang Fleischhacker, Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck.
  • Christine Bandtlow, Vizerektorin für Forschung und Internationales an der Medizinischen Universität Innsbruck, Gesundheits- und Wissenschaftslandesrat Bernhard Tilg, LH Günther Platter und W. Wolfgang Fleischhacker, Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck.
  • Foto: Land Tirol/Berger
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LH Platter: „Förderung von Coronavirus-Forschung ist Investition in die Gesundheit Tirols und der Welt“

TIROL. Schnelle und zuverlässige Tests zum Nachweis des Coronavirus, die Untersuchung möglicher Übertragungswege des Virus von erkrankten Müttern auf Neugeborene, die Entwicklung neuer Medikamente und Therapien zur Behandlung bei Coronavirus-Erkrankungen sowie die Erhebung mittel- und langfristiger psychosozialer Auswirkungen auf isolierte Personen und Kinder: All das sind Coronavirus-Forschungsschwerpunkte, für die das Land Tirol bis zum Jahr 2022 rund 3,2 Millionen Euro zur Verfügung stellt.

Konkret stehen 3,2 Millionen Euro an Landesmitteln für die Forschung zur Verfügung – davon 1,7 Millionen Euro für besonders dringliche Projekte. Über die Förderung durch den Matching Funds (FWF) sind es insgesamt 4,7 Millionen Euro.

„Die Forschung von heute ist der Schlüssel für morgen, denn sie hilft dabei, medizinische Tests, Therapien und Impfungen zu entwickeln, Prognosen über den weiteren Verlauf der Pandemie zu erstellen und mit den gesellschaftlichen Folgen umzugehen. Derzeit gibt es noch kein Heilmittel – umso wichtiger ist es, dass wir die Forschung unterstützen und neue Erkenntnisse rund um das Coronavirus erlangen. Ich bin überzeugt davon, dass wir mit den bereitgestellten Mitteln wesentliche Informationen erhalten werden“

, sagt LH Platter. Mit den Investitionen in Wissenschaft und Gesundheit gelte es Maßnahmen und Therapien zu erforschen, um die negativen Auswirkungen des Coronavirus auf Gesellschaft und Gesundheit zu minimieren, so der Landeshauptmann.

Studien: Von Antikörpertests bis zum Telegesundheitssystem

Zu den geförderten Studien zählt damit auch jene, die in den letzten Wochen bereits in Ischgl durchgeführt wurde. Die Ergebnisse dieser Studie werden voraussichtlich in der zweiten Maihälfte bekannt gegeben.

Wie bei dieser Studie sei es generell das Ziel, zum besseren Verständnis der Biologie und Wirkungsweise des Virus beizutragen: neue Diagnostika, Auswirkungen auf die psychologische und psychische Gesundheit sowie Therapiemaßnahmen, wie Bandtlow erklärt. So gelte auch ein Telegesundheitssystem Covid-19 zu den Leuchtturmprojekten: „Personen, die positiv getestet wurden und sich in häuslicher Isolation befinden, werden über einen Sensor im Ohr mit der Klinik verbunden. Dadurch können sie 24 Stunden überwacht und gegebenenfalls kann rasch reagiert werden“, sieht Bandtlow einen wesentlichen Mehrwert durch die engmaschige Vernetzung.

Zusammenarbeit Land Tirol, MUI und tirol kliniken

Dass diese zwei Projekte wie zahlreiche andere nun umgesetzt werden können, sei durch die gute Zusammenarbeit möglich, die auf einem Übereinkommen zwischen Land Tirol, der Medizinischen Universität Innsbruck und den tirol kliniken basiert, wie der Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, Wolfgang Fleischhacker betonte: „Wir haben jetzt die Chance, dieses Zusammenarbeitsübereinkommen mit Leben zu füllen. Für uns kommt jetzt die Möglichkeit, das Erlebte zu bearbeiten, zu erforschen und in Daten zu gießen. Forschung braucht jedoch auch ein Budget und ich bedanke mich beim Land Tirol, dass wir innerhalb von drei Wochen eine eindeutig großzügige Förderung erreichen konnten.“
Für LH Platter und LR Tilg bedeutet die Bereitstellung der Mittel eine „Investition in die Gesundheit Tirols und der Welt. Am Forschungsstandort Tirol bzw. an der Medizinische Universität Innsbruck als bedeutendste medizinische Forschungs- und Bildungseinrichtung in Westösterreich sind umfassendes Know-how und Synergien vorhanden, die wesentliche Forschungserfolge erhoffen lassen.“

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Autor:

Sieghard Krabichler aus Tirol

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