Coronavirus
Tiroler Mindestsicherung wurde an neue Rahmenbedingungen angepasst

Durch das Coronavirus werden die Herausforderungen für armutsgefährdete Familien noch größer. Aus diesem Grund wurde die Tiroler Mindestsicherung an die neuen Rahmenbedingungen angepasst.
  • Durch das Coronavirus werden die Herausforderungen für armutsgefährdete Familien noch größer. Aus diesem Grund wurde die Tiroler Mindestsicherung an die neuen Rahmenbedingungen angepasst.
  • Foto: Pixabay/martaposemuckel (Symbolbild)
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TIROL. Durch das Coronavirus werden die Herausforderungen für armutsgefährdete Familien noch größer. Aus diesem Grund wurde die Tiroler Mindestsicherung an die neuen Rahmenbedingungen angepasst.

Armutsgefährdete Personen durch Pandemie stärker betroffen

Gerade jene Personen, die schon vor der Coronakrise von Armut betroffen waren, trifft die Pandemie besonders stark. In Tirol stellen hohe Wohnkosten und Lebenshaltungskosten eine große Herausforderung dar. „Gerade jetzt, wenn viele Menschen Kurzarbeit und Jobverlust hinnehmen müssen, trifft es Personen, die an der Armutsschwelle leben, besonders hart. Schon kleine Veränderungen haben gravierende Auswirkungen,“ Soziallandesrätin Gabriele Fischer. Die Kosten für Wohnen, den Lebensunterhalt und die Krankenversorgung müssen auch für Menschen in Notsituationen gedeckt sein. Dabei sei die Tiroler Mindestsicherung ein wichtiges Instrument, um Armut und soziale Ausgrenzung zu verhinderun und allen Menschen in unserem Land ein würdiges Leben zu ermöglichen, so Gabriele Fischer.

Zuschuss von 50 Euro pro Kind

In Tirol sind 40 Prozent der MindestsicherungsbezieherInnen minderjährig. Sie leben in einem Haushalt mit Mindestsicherung. Für diese jungen Menschen sist der Schulstart und die Zeit vor Weihnachten eine besondere Herausforderung. Aus diesem Grund wird im September und im Dezember den MindestsicherungsbezieherInnen mit minderjährigen Kindern ein einmaliger Zuschuss von 50 Euro pro Kind gewährt, so Gabriele Fischer.

„Der Bonus unterstützt gezielt armutsbetroffene Kinder und stellt in diesen herausfordernden Zeiten einen wichtigen Zuschuss dar.“ (Gabriele Fischer)

Anpassung der Tiroler Mindestsicherung

Die Tiroler Mindestsicherung wurde an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst. Die Hilfen zur Überbrückung außergewöhnlicher Notstände wurden ausgebaut.

"Die Zuschussleistungen im Falle von offenen Mietrückständen bei drohender Delogierung oder für die Nachzahlung von Betriebs- und Heizkosten sowie andere Wohnungsabgaben wurden erweitert und erhöht. Der bisherige Leistungskatalog umfasst nun auch eine Zuschussleistung für Nachzahlungen offener Stromkosten.“ (Gabriele Fischer)

Mit den geänderten Richtlinie könne frühzeitig auf drohende Notsituationen reagiert und mögliche Delogierungen verhindert werden, so Gabriele Fischer.

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