Wohungsspekulation
Veräußerungsfrist für wohnbaugeförderte Objekte auf 15 Jahre erhöhen

Einer Fristerhöhung von 8 auf 15 Jahre muss der Bund noch zustimmen.

TIROL. Der Landtagsausschuss für Wohnen und Verkehr hat dem Antrag zur Erhöhung der Veräußerungsfrist, für wohnbaugeförderte Objekte von 8 auf 15 Jahre, zugestimmt. Begrüßt wird dieser Entschluss von VP-Klubobmann Jakob Wolf, der hofft, dadurch Wohnungsspektulationen zu vermeiden. 

Wohnungsspekulation als Thema im geförderten Wohnbau

Die Thematik der Wohnungsspekulation ist immer mehr auch in den Bereich des geförderten Wohnbaus gerückt, erläutert Wolf. 

"Immobilien, die mit Unterstützung der Wohnbauförderung angekauft wurden, werden nach Auslaufen der Mindestfrist von 8 Jahren gewinnbringend weiterverkauft, was die Preisspirale weiter nach oben treibt."

Die Wohnbauförderung im eigentlichen Sinne würde damit konterkariert werden. Mit der Verlängerung der Befristung des Veräußerungsverbotes von 8 auf 15 Jahre, hofft man auf eine Eindämmung der Spekulationen

Zustimmung des Bundes fehlt

Um die Änderung nun auch tatsächlich durchzusetzen, fehlt allerdings die Zustimmung des Bundes. Dieser bedarf es aufgrund der bestehenden 15a-Vereinbarung zwischen Bund und Ländern. 
VP-Wolf erwartet sich nun Gesprächsbereitschaft auf Seiten des Bundes und letztendlich eine Zustimmung der Fristerhöhung. 

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