EU-Wahl Tirol 2019
Wie denkt die österreichische Jugend über die EU-Wahlen?

In Österreich dürfen Jugendliche schon ab 16 Jahren bei den EU-Wahlen teilnehmen. Umso interessanter sind die Ergebnisse der Umfrage.
  • In Österreich dürfen Jugendliche schon ab 16 Jahren bei den EU-Wahlen teilnehmen. Umso interessanter sind die Ergebnisse der Umfrage.
  • Foto: Pixabay/succo (Symbolbild)
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TIROL. Vor der anstehenden Europawahl wurden die Jugendlichen in Österreich befragt. Wer wählen geht, welche Themen am wichtigsten für sie sind und warum sie an der EU-Wahl teilnehmen.

Mehr als die Hälfte will "sicher" wählen gehen

Zwar war die Beteiligung von österreichischen Jugendlichen an den Europawahlen immer eher gering, doch am kommenden Sonntag könnte sich dies ändern. Laut der jährlichen ÖGfE-Jugendumfrage wollen 54 Prozent diesmal "sicher" an den EU-Wahlen teilnehmen.
29 Prozent der befragten Jugendlichen gaben an, "eher schon" an den Wahlen teilzunehmen. 12 Prozent gehen "eher nicht" und nur 5 Prozent gehen "sicher nicht" wählen. 

Warum nehmen die Jugendlichen an den Wahlen teil?

Von den zur Auswahl gestellten Antworten, kreuzten 94 Prozent der Jugendlichen „weil ich von meinem demokratischen Recht, zu wählen, immer Gebrauch machen möchte“ als "sehr wichtigen Grund" an.
83 Prozent haben als sehr wichtigen Grund, dass sie das "EU-Parlament als eine wichtige Institution" wahrnehmen gewählt. Andere Wahlmotive sind die grundsätzlich positive Einstellung zu Europa (75 Prozent) und ihre Unterstützung für die Partei, die sie auch sonst favorisieren (70 Prozent). 

Die Jugendlichen, die nicht wählen, geben als Motiv an, nicht ausreichend informiert zu sein, oder dass sie das Gefühl haben, dass die eigene Stimme nicht zählt. 44 Prozent halten die EU-Wahl auch nicht für wichtig oder, dass "Österreich in der EU ohnehin nichts zu sagen hat". 

Welche Themen bewegt die Jugend in Österreich?

Wenn man die Jugendlichen nach den Themen fragt, die ihnen bei der Europawahl wichtig sind, liegen Klima- und Umweltschutz ganz vorne (69 Prozent).
Darauf folgt mit 62 Prozent, der Wunsch nach einer Verringerung der Kluft zwischen Arm und Reich und die Regelung der Zuwanderung von Flüchtlingen
Mehr als die Hälfte (56 Prozent) wünscht sich von der EU, dass mehr Arbeitsplätze geschaffen werden, dass das Engagement für die Menschenrechte gestärkt wird und der internationale Terrorismus bekämpft wird. 
Weiter unten stehen Themen wie „Verstärkung europäischer Jugendaustauschprogramme“ (24 Prozent) oder „der Ausbau der Digitalisierung“ (23 Prozent).

Mehr zur EU-Wahl auf unserer Themenseite

Autor:

Bezirksblätter Tirol aus Innsbruck

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