Transit Tirol
Wohlgemuth: In Transitfragen braucht es parteiübergreifend Einigkeit

Die ÖVP Tirol ist in Fragen des Transits gespalten.

TIROL. Während die SPÖ Tirol Maßnahmen gegen Tanktourismus unterstützt, ist die ÖVP in dieser Frage gespalten.

ÖVP Tirol nicht einig in der Transitfrage

Das Land Tirol plant derzeit verschiedene Maßnahmen, um dem Transit in Tirol Einhalt zu gebieten. Jedoch können diese Maßnahmen nur die letzten Mittel sein, so Nationalratsabgeordnete der ÖVP Rebecca Kirschbaumer. Man würde damit einen Ordnungsgemäßen Geschäftsbetrieb stören und in bestehende Genehmigungen und Widmungen eingreifen. "Die stellt sich in der Transitfrage unverhohlen auf die Seite der Wirtschaftslobby. Das schwäche die Verkehrspolitik in Tirol.", so Philip Wohlgemuth, Verkehrssprecher der SPÖ Tirol.

Tirol braucht Einigkeit in der Transitfrage

Gerade in den Verkehrsagenden sei es wichtig, in Tirol und Österreich parteiübergreifend mit einer Stimme zu sprechen, um sich in Rom, Berlin und Brüssel behaupten zu können, so Philip Wohlgemuth. Aus diesem Grund werden auch die Maßnahmen gegen den Tanktourismus in Tirol von der Tiroler SPÖ unterstützt. Teilweise – wie bei der Tankstelle Innsbruck Süd/AST – hätten Zufahrtsverbote auch eine sicherheitstechnische Komponente.

„Die Politik muss die Menschen vertreten, nicht die Partikularinteressen weniger Tankstellenbesitzer. Jede Verkehrsreduktion ist angesichts einer neuen Rekordzahl an Transit-LKW zu begrüßen“, so Philip Wohlgemuth.

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