Frauenangelegenheiten
Yildirim unterstützt Forderung nach besserer Finanzierung beim Gewaltschutz

Türkis-Blau hat immer nur über Gewaltschutz geredet. Geblieben ist es leider bei Überschriften und bei Fraueneinrichtungen wurde sogar das Geld gekürzt“, kritisiert Yildirim. „Die Anträge der SPÖ zum Gewaltschutz wurden schlichtweg vertagt. Das ist ein gefährliches Spiel. Hier geht es um das Leben und den Schutz von Frauen vor Beziehungsgewalt.“
  • Türkis-Blau hat immer nur über Gewaltschutz geredet. Geblieben ist es leider bei Überschriften und bei Fraueneinrichtungen wurde sogar das Geld gekürzt“, kritisiert Yildirim. „Die Anträge der SPÖ zum Gewaltschutz wurden schlichtweg vertagt. Das ist ein gefährliches Spiel. Hier geht es um das Leben und den Schutz von Frauen vor Beziehungsgewalt.“
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TIROL. Frauenministerin Ines Stilling fordert mehr Geld für den Opfer- und Gewaltschutz. Es sei auch eine Erhöhung des Frauenbudgets notwendig. Unterstützung erhält sie auch von der SPÖ Tirol.

Bisherige SPÖ-Anträge zum Gewaltschutz vertagt

Frauenministerin Ines Stilling forderte am Mittwoch im Ö1-Morgenjournal mehr Geld für den Gewaltschutz. „Türkis-Blau hat immer nur über Gewaltschutz geredet. Geblieben ist es leider bei Überschriften und bei Fraueneinrichtungen wurde sogar das Geld gekürzt“, so SPÖ-Landesfrauenvorsitzender NRin Selma Yildirim. Bisherige Anträge der SPÖ zum Gewaltschutz wurden vertagt. Der Schutz von Frauen vor Beziehungsgewalt ist in den Hintergrund gerückt.

Opferschutz und Anti-Gewalt-Trainings

Bereits im Februar 2019 brachte Selma Yildirim einen Antrag zur opferschutzorientierten Täterarbeit sowie verpflichtende Anti-Gewalt-Trainings bei häuslicher Gewalt ein. „Die abgesetzte Bundesregierung hat diese Initiativen auf die lange Bank geschoben.", so Selma Yildirim. Auch in Bezug auf die zusätzlich angekündigten Frauenhausplätzen hat sich noch nichts getan. Das neue Haus ist zwar fertig, aber es würden immer noch 20 Plätze fehlen.

Frauenressort ist unterfinanziert

Zusätzliche Gelder für den Opfer- und Gewaltschutz ist das eine, eine Erhöhung des Frauenbudges das andere. Dieses wurde seit 2010 nicht mehr erhöht. Gleichzeitig hätten die Herausforderungen, vor denen Frauen stehen, zugenommen, so Ines Stilling. "Mit 10 Mio. Euro muss das Frauenressort auskommen und damit u.a. Gewaltschutzzentren und mehr finanzieren. Das geht sich schlichtweg nicht aus. Das Budget gehört im Sinne der Frauen erhöht.", so Selma Yildirim in einer Presseaussendung. „Höhere Strafen alleine bringen nichts. Es braucht mehr Geld für Gewaltschutz und Prävention.“

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Bezirksblätter Tirol aus Innsbruck

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