Langlauf
511 Loipen im AK Tirol Check

Tirol ist ein Langlauf-Paradies: In vielen Region kann man kostenlos die Loipen nutzen und auch die Infrastruktur ist fast überall tadellos.
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  • Foto: BB Archiv
  • hochgeladen von Ingrid Schönnach

TIROL. Auch in diesem Jahr testete die AK Tirol zahlreiche Langlauf-Loipen im Land. Dabei wurden 511 Loipen unter die Lupe genommen. Faktoren wie Kosten oder auch die Infrastruktur berücksichtigte die Arbeiterkammer bei ihrem Loipen-Check. Größtenteils viel das Ergebnis positiv aus, nur manche Fälle von Preispolitik oder missverständlichen Loipenkilometerangaben riefen Kritik hervor. 

Erfassung von 3.000 Loipenkilometern

Beim Check von 511 Tiroler Loipen erfasste die AK Tirol diesmal insgesamt 3.000 Loipenkilometer. Dies erfolgte über Fragebögen, die an die jeweiligen Tourismusverbände verschickt wurden. 
Dort konnten die Tourismusverbände Antwort zu verschiedenen Fragen geben:

  • Anzahl der Loipen
  • Loipenlängen und -arten (klassisch oder Skating-Strecken)
  • Kosten für die Loipenbenutzung (mit und ohne Gästekarte) und Vergünstigungen
  • Infrastruktur (Parkmöglichkeiten, Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Ausrüstungsverleih)

Von der Anzahl und Länge der Loipen kann man folgendes zusammenfassen: Die längsten zusammenhängenden Loipen befinden sich in der Tiroler Zugspitz Arena (42 Loipen-Kilometer), in Forchach-Steeg (Lechtal-Loipe mit rund 40 Loipenkilometer) und in Tannheim (31 Loipen-Kilometer).

Die umfangreichsten Loipennetze findet man in der Region Kitzbühler Alpen St. Johann, in der Olympiaregion Seefeld, vor dem Lechtal und in der Region Achensee.

Missverständliche Loipenkilometerangaben

Kritik gibt es für manche Tourismusverbände bezüglich der Kilometer-Angaben. Diese dienen mancher Orts nur als Orientierungshilfe, denn oftmals sind die Loipen klassisch als auch mit der Skating-Technik befahrbar, daraus folgt eine Doppelzählung. Seit Jahren wird eine korrekte Bewerbung und eindeutige Information zur Angabe der Loipen-Kilometer gefordert, denn auch wenn eine Loipe auf zwei Arten befahren werden kann, wird sie dadurch nicht länger.

Punkten mit der Infrastruktur

Die meisten Tourismusverbände konnten positive Angaben zur Infrastruktur machen. Die Loipen sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem Pkw gut erreichbar. Zudem sind Parkmöglichkeiten bei fast allen Strecken vorhanden und nur zum Teil kostenpflichtig. Wer kein Langlaufequipment dabei hat, kann dies ohne weiteres in Sportgeschäften oder Skischulen in der Nähe ausleihen. 

Kosten für den Langlaufspaß

Die Bilanz zu den Kosten für die Langlaufloipen dürften den Geldbeutel freuen: 81,4% der Tiroler Loipen sind kostenlos nutzbar. Zu beachten ist allerdings, dass bei manchen Höhenloipen die Benutzung der Bahn zu zahlen ist.
Zahlen muss man bei den meisten Loipen in Osttirol, in Pertisau und im Pillerseetal. Kostenpflicht ist auch die Nutzung aller Loipen in Seefeld. Die Preise wurden in der Olympiaregion sogar um 33% erhöht, von 15 Euro auf 20 Euro. 

So viel der Loipen-Check im letzten Jahr aus

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Bezirksblätter Tirol aus Innsbruck

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