Kletterzentrum Innsbruck
Trainingseinheit für Spitzenkletterer

Österreichische Staatsmeisterschaften im Sportklettern - Austria Climbing Summer Series 2020 | 23-26 September 2020 - Innsbruck (AUT) | im Bild: Jan Luca Posch
  • Österreichische Staatsmeisterschaften im Sportklettern - Austria Climbing Summer Series 2020 | 23-26 September 2020 - Innsbruck (AUT) | im Bild: Jan Luca Posch
  • Foto: © Moritz Liebhaber
  • hochgeladen von Lucia Königer

TIROL. Der Kletterverband Österreich entschied sich dazu, das Trainingslager in diesem Jahr im Kletterzentrm Innsbruck zu veranstalten. Unter der Aufsicht der KVÖ-Nationaltrainer Reinhold Scherer, Kilian Fischhuber und Katharina Saurwein wurde an der Technik gefeilt und bei Wettkampfsimulationen der Ernstfall geprobt.

Hervorragende Infrastruktur vorhanden

Da sich im Kletterzentrum Innsbruck auch das Bundesleistungszentrum befindet, haben die Sportler eine hervorragende Infrastruktur, für die sie auch nicht weit reisen müssen. 

"Es war einfach wichtig, dass wirklich alle Athletinnen und Athleten zusammenkommen und gemeinsam trainieren“,

so Scherer.
Das gemeinsame Trainieren gestaltete sich allerdings aufgrund der Coronamaßnahmen anders als gewohnt. Die Sportler trainierten in kleinen Gruppen in mehreren Räumen. Trotzdem konnten sich die Athletinnen und Athleten gegenseitig pushen. Boulder-Staatsmeisterin Johanna Färber, die für gewöhnlich in Graz trainiert, bilanziert zufrieden:

„Das Trainingslager war supercool, auch wenn es aufgrund der Kleingruppen echt intensiv war. Da werden die Karten immer auf den Tisch gelegt und man sieht, wo man selbst steht. Den Vergleich habe ich leider aktuell nicht so oft, da ich hauptsächlich in Graz trainiere und die anderen dadurch kaum sehe."

Speed-Einheiten trainiert

Doch nicht nur Boulder und Lead wurden am Wochenende trainiert, auch Speed-Einheiten standen auf dem Trainingsplan. 

„Wir haben zuerst Krafttrainings absolviert, ehe wir mit Zeitläufen den Ist-Stand erhoben haben. In den letzten zwei bis drei Monaten wurde die Reihenfolge der Griffe und Tritte, die sie verwenden, verändert. Es ist immer spannend zu sehen, was es bringt und wie schnell sich das dann auf die Zeit auswirkt, oder ob es noch etwas braucht, bis es eingeschliffen ist",

erläutert Saurwein.

Athleten wie Jakob Schubert und Jessica Pilz haben beim Training vor allem die Olympischen Spiele in Tokio vor Augen, die diesen Sommer stattfinden sollen. Der Weg dorthin ist noch nicht ganz klar, ob aufgrund der COVID-19-Pandemie alle Weltcups stattfinden können, steht noch in den Sternen. Der Boulder-Weltcup in München (21./22. Mai) wurde bereits abgesagt und nach Salt Lake City (USA) verschoben, wo somit ein Weltcup-Doppel (Boulder und Speed von 28. bis 30. Mai) stattfinden soll. Weitere Verschiebungen könnten folgen.

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