Illegales Glücksspiel
37 Beschlagnahmungen und 14 Schließungen allein in Innsbruck

Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf: „Der Kampf gegen das illegale Glücksspiel im Jahr 2018 war erfolgreich, regelmäßige Schwerpunktkontrollen in allen Bezirken waren dafür ausschlaggebend.“
  • Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf: „Der Kampf gegen das illegale Glücksspiel im Jahr 2018 war erfolgreich, regelmäßige Schwerpunktkontrollen in allen Bezirken waren dafür ausschlaggebend.“
  • Foto: © Land Tirol/Die Fotografen
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TIROL. Auch in 2018 ging der Kampf gegen illegales Glücksspiel in Tirol weiter. Die jetzt ausgewertete Bilanz zeigt einen Erfolg des Kontrolldrucks, wie es LRin Zoller-Frischauf ausdrückt. Insgesamt wurden 109 Glücksspielgeräte beschlagnahmt und 30 Betriebe geschlossen. 

Schwerpunktkontrollen zeigten Wirkung

Mit der Bilanz für das Jahr 2018 ist auch Wirtschaftslandesrätin Zoller-Frischauf zufrieden. Die Bilanz zeigt: 109 beschlagnahmte Glücksspielgeräte und 30 Betriebsschließungen. Insgesamt wurden Verwaltungsstrafen in Höhe von 667.000 Euro verhängt. 

Die meisten Betriebe wurden in der Landeshauptstadt geschlossen. Zu den 14 Betriebsschließungen kommen auch noch 37 Beschlagnahmungen von Glücksspielgeräten. An zweiter Stelle liegt der Bezirk Schwaz mit acht Schließungen und 23 Geräten. Im Bezirk Kitzbühel mussten vier Betriebe schließen und 17 Glücksspielgeräte wurden beschlagnahmt. 

Polizei und Finanzpolizei führten Kontrollen durch

Die Kontrollen waren unter anderem so wirksam, da die Zusammenarbeit von Polizei und Finanzpolizei landesweit intensiviert wurden. 

„Vonseiten der Polizei wurden in jedem Bezirk mehrere Beamtinnen und Beamte zur Verstärkung der Kontrolltätigkeit besonders geschult. Damit sind wir dem Ziel einer landesweit einheitlichen und möglichst effektiven Kontrolltätigkeit einen großen Schritt näher gekommen“,

erläutert Zoller-Frischauf.

Neue Vorgaben für WettunternehmerInnen

Seit dem Juli 2019 wurden die Vorgaben für WettunternehmerInnen zudem noch verschärft. Im Zuge dessen wurden sogenannte "Klingelbetriebe" verboten. Betriebe, in die nur ausgewählte Kunden dürfen, nach Betätigung einer Klingel. "Wettlokale müssen frei zugänglich sein", so die Regel. Hinzu kommt die Umsetzung der EU-Geldwäscherichtlinien

Wenn es nach LRin Zoller-Frischauf ginge, sollten auch auf Bundesebene Gesetzesverschärfungen eintreten. Zum Beispiel sollte die Dauer einer Betriebsschließung von einem auf drei Jahre hochgeschraubt werden und zudem unmittelbar vollzogen werden. 

Mehr zum Thema auf meinbezirk.at:
Illegale Glücksspielautomaten beschlagnahmt

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Bezirksblätter Tirol aus Innsbruck

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