Online-Handel
AK Tirol testet Preisunterschiede im Online-Handel

Der Online-Handel freut sich hoher Beliebtheit, doch die Preise können stark variieren.

TIROL. In einem Test weist die AK Tirol das "Preis-Wirrwarr" im Online-Handel nach. Die Arbeiterkammer fordert darauf hin mehr Transparenz, denn die Intransparenz ist enorm.  

30 Preisabfragen mit bis zu 25 verschiedenen Endgeräten

Die Arbeiterkammer nahm sich den Online-Handel vor und überprüfte diesen auf Preisstabilität. Das Ergebnis ist ernüchternd, es herrscht eine enorme Intransparenz. Mit 30 Preisabfragen und mit bis zu 25 Endgeräten testete man den Online-Handel an sechs verschiedenen Tagen in sieben Bundesländern. Denn die Preise können extrem variieren. Es kann darauf ankommen, mit welchem Endgerät man das gewünschte Produkt sucht, wie oft und was man einkauft und an welchem Tag man den Kauf tätigt. 

„Unser Test zeigt, dass Preisvergleiche für Online-Buchungen oder Online-Shopping zunehmend schwieriger werden. Die Transparenz bleibt auf der Strecke. Es ist für Konsumenten nicht nachvollziehbar, wovon die unterschiedlichen Preise abhängen“,

resümieren die AK Konsumentenschutz-Experten.

Preise besonders im Dienstleistungsbereich intransparent

Der Test der Arbeiterkammer weist besonders die Intransparenz des Dienstleistungsbereiches nach. 
Suchte man auf booking.com zum Beispiel ein Hotel über den PC, das Notebook oder den Laptop, erhielt man einen 10,3 Prozent höheren Preis, als wenn man die Suche über das Smartphone, das iPhone oder das Ipad startete. 

Als unzulässige Vorgehensweise definieren die AK Konsumentenschützer besonders den Unterschied bei der Sprachumstellung auf opodo.com. Ändert man die auf opodo.com angezeigte Sprache auf Deutsch um, landet man automatisch auf opodo.at. Der große Unterschied erscheint dann bei der Zahlvariante. So war bei opodo.com der Flugpreis bei Zahlung mit der Visa-Card um bis zu rund 31 Euro teurer als auf opodo.at.
Nach einer Klage des Verbraucherzentrale-Bundesverbandes entschied das Landesgericht Berlin gegen Opodo: "Ein Reisevermittler darf weder für die Zahlung per Sofortüberweisung noch für die Zahlung per Kreditkarte ein Entgelt verlangen."

Tipps zur Datensicherheit

Im Internet sollte man deshalb mit seiner IP-Adresse lieber hinter dem Berg halten. Mit einem "Anonymizer" kann man seine IP-Adresse verbergen. Oder man geht ins Internet mit einem Browser, der eine eingebaute VPN-Unterstützung hat. 

Hier geht es zum Gesamtergebnis der AK Tirol über den Online-Handel

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