Bauernbund
Handel muss heimische Wirtschaft fördern

Bauernbunddirektor BR Dr. Peter Raggl fordert mehr Förderung für heimische Produkte seitens des Handels.
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  • Bauernbunddirektor BR Dr. Peter Raggl fordert mehr Förderung für heimische Produkte seitens des Handels.
  • Foto: Tiroler Bauernbund
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TIROL. Der Österreichische Bauernbund fordert eine klimafreundlichere Mentalität vom Handel. Die heimischen Lebensmittel müssten schlichtweg mehr Wertschätzung erfahren, das würde auch dem Klimaschutz entgegen kommen. Auch die Gesellschaft würde einen "Green Deal" im Handel befürworten, so die Argumentation des Österreichischen Bauernbundes. 

Kartoffeln aus Ägypten, Gemüse aus Fernost

Die Österreichische Landwirtschaft produziert hochqualitative Lebensmittel, kann allerdings oftmals preislich mit den Konkurrenzprodukten aus anderen Ländern nicht mithalten. Dabei würde es dem ökosozialen Grundkonsens des 21. Jahrhunderts völlig widersprechen, Kartoffeln aus Ägypten zu importieren oder Fleisch aus Südamerika, Neuseeland oder gar Afrika, so der Österreichische Bauernbund. Zwar haben einzelne Handelsketten eingelenkt und nutzen die Produkte der heimischen Landwirtschaft, aber in einigen Geschäften ist die Devise nach wie vor "Hauptsache billig", kritisieren Bauernbundobmann LHSTv. Josef Geisler und Bauernbunddirektor BR Dr. Peter Raggl.

Lebensmittel-Nachhaltigkeits-Index

Auf dem internationalen Lebensmittel-Nachhaltigkeits-Index belegt Österreich mit seinen Produkten sogar den ersten Platz. Somit produziert man in Tirol die hochwertigsten, sichersten und nachhaltigsten Lebensmittel. Doch trotz der hohen Qualität gibt es all zu oft Produkte aus fernen Ländern, die mit dem niedrigen Preis argumentieren. 

Doch nicht nur der Preisdruck ist enorm. Heimische Betriebe durchliefen in den letzten zwei Jahren eine Dürre und hoffen nun auf eine rasche Verbesserung ihrer Einkommenssituation. Viele Bauern können die zusätzlichen Produktions- und Verarbeitungskosten nicht mehr stemmen und schließen ihre Höfe. Auch die künftigen Regelungen der EU-Kommission, der "Europäische Green Deal", wird den Bauern weitere Kosten bescheren. 

Jetzt ist der Handel gefragt, fordern Geisler und Raggl. 

„Es ist an der Zeit, dass der Handel die Zeichen der Zeit erkennt und unsere kleinstrukturierte Berglandwirtschaft nicht nur für Werbezwecke verwendet, sondern wirklich das verkauft, womit er wirbt – nämlich unsere hochwertigen heimischen Erzeugnisse."

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Bezirksblätter Tirol aus Innsbruck

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