Coronakrise
Handelsobmann fordert unverzüglich Hilfe seitens Politik

 Dieter Unterberger, Obmann der Sparte Handel erläutert: „Händler müssen sich lange im Voraus bevorraten und haben deshalb nicht die Möglichkeit, kurzfristig zu reagieren."
  • Dieter Unterberger, Obmann der Sparte Handel erläutert: „Händler müssen sich lange im Voraus bevorraten und haben deshalb nicht die Möglichkeit, kurzfristig zu reagieren."
  • Foto: © Die Fotografen/WK Tirol
  • hochgeladen von Lucia Königer

TIROL. Fast jede Branche klagt über den nochmal verlängert Lockdown Österreichs. Besonders für den Handel gleicht die Verlängerung einer Hiobsbotschaft. Wenn die Händler nicht umgehend adäquat unterstütz werden, würde vielen das Aus drohen, mahnt der Tiroler Handelsobmann Unterberger. 

Handel überproportional betroffen

Der Handel würde von der Entscheidung der Bundesregierung, den Lockdown abermals deutlich zu verlängern, überproportional getroffen, so Dieter Unterberger, Obmann des Tiroler Handels

„Händler müssen sich lange im Voraus bevorraten und haben deshalb nicht die Möglichkeit, kurzfristig zu reagieren",

erläutert Unterberger.
Sobald der Verkaufskreislauf ins Stocken gerät, beginnt eine verhängnisvolle Spirale:

"Die Lager sind voll, dem Händler fehlt der Umsatz und damit die Liquidität, um die zwischenzeitlich bereits schon wieder eingetroffene neue Lagerware zu bezahlen.“

Hinzu komme die massive Konkurrenz vom internationalen Onlinehandel. Die Konsumenten würden vor allem aufs Internet ausweichen, wenn es um saisonale Ware wie Mode geht. Dabei bleiben heimische Händler auf ihrer Ware sitzen. Dadurch entstehen weitere Kosten, die weit über den unmittelbaren Umsatzentgang hinaus gehen. 

Hilfe seitens der Politik gefordert

Handelsobmann Unterberger fordert deshalb unverzüglich Hilfe seitens der Politik. Die Verantwortlichen für den Lockdown sollen auch sich auch ihrer Verantwortung gegenüber dem Handelsbetrieb bewusst werden und diesen schnell entschädigen. 
Die Ankündigung der Regierung, mit dem Ausfallbonus ein neues, zusätzliches Instrument einzuführen, wertet der Branchensprecher grundsätzlich als positives Signal.

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