Neue Heimat Tirol: "Sind ein Riesenschatz für Tirol"

NHT-Geschäftsführer Hannes Gschwentner und Markus Pollo

TIROL. Die Neue Heimat Tirol (NHT) blickt auf ein tolles Jahr 2017 und zeit sich auch für die Zukunft optimistisch. "Das leistbare Wohnen ist in Tirol Dauerthema, die Tätigkeit unseres Unternehmens ist ein wichtiger Beitrag für dieses Ziel", sagt NHT-Geschäftsführer Hannes Gschwentner. Die NHT hat im Jahr 2017 erstmals ein Anlage- und Umlaufvermögen von knapp 1.1 Mrd.Euro erreicht. Der Gewinn betrug 14 Mio. Euro. "Dieser wird aber nicht irgendwo hin veranlagt, sondern zum großen Teil in die Mietdämpfung in allen Bezirken verwendet, damit wir weiterhin so günstig vermieten können", erklärt GF Markus Pollo.

2018 ähnliches Volumen

Und die NHT ist ein wertvolles Unternehmen. "Mit der Bilanzsumme von 1,1 Mrd. Euro wären wir am freien Markt etwa viermal so viel Wert, wir sind ein Riesenschatz für das Land Tirol" weiß Gchwentner.  Die NHT hat 2017 490 neue Wohnungen fertiggestellt und übergeben. Für 2018 ist ein ähnliches Volumen geplant. Heuer befinden sich 673 Wohnungen in 18 von insgesamt 97 Partnergemeinden in Bau. Aktuell sind 141 Menschen bei der NHT beschäftigt. "Bedingt durch die Ausweitung des Bauvolumens mussten wir Personal dazunehmen", sagt GF Pollo. Insgesamt setzt die NHT mittlerweile Projekte im Umfang von bis zu 130 Mio. Euro pro Jahr um. Der Großteil der Wertschöpfung bleibt dabei im Land, über 97 Prozent wird an heimische Betriebe gebunden.

Gemeinden als wichtige Partner

Für Hannes Gschwentner ist die Arbeit für die Zukunft klar vorgegeben. "Das Wichtigste in Zukunft wird sein, die Bürgermeister davon zu überzeugen, dass geförderter Wohnbau etwas Gutes ist, was auch zusehends gelingt. Denn die Bürgermeister haben durch das Instrument der Raumordnung die Widmung für sozialen Wohnbau in der Hand", ist sich Gschwentner sicher.

Vorreiter bei Fünf-Euro-Wohnen

Mit Tirols erstem Fünf-Euro-Wohnprojekt in Schwaz hat die NHT österreichweit neue Maßstäbe gesetzt: Beim Mietpreis von fünf Euro pro m² sind Betriebs- und Heizkosten sowie Umsatzsteuer bereits inkludiert. Nachfolgeprojekte sind unter anderem in Haiming und Baumkirchen geplant.
Neben dem sozialen Wohnbau tritt die NHT immer öfter als Bauträger für kommunale Infrastrukturprojekte auf. In Axams wurde zuletzt ein neuer Kindergarten errichtet. Für die Gemeinden Natters, Mutters und Götzens hat die NHT ein Wohn- und Pflegeheim mit 40 Pflegebetten, acht Tagesbetreuungsplätzen, Einheiten für betreubares Wohnen und einer Arztpraxis umgesetzt. Weitere Projekte für betreubares Wohnen sind in den Gemeinden Haiming und Polling geplant. Für die Gemeinde Wildschönau errichtet die NHT ein neues Gemeindezentrum.
Unterdessen begrüßen die beiden Geschäftsführer die zuletzt von der Tiroler Landesregierung vorgenommene Anpassung der Wohnbauförderung: „Die moderate Erhöhung bei den angemessen Gesamtbaukosten sind ein wichtiges Signal, um die zuletzt gestiegenen Baukosten abzufedern. Damit ist sichergestellt, dass die gemeinnützigen Bauträger ihre Bauvorhaben weiterhin realisieren können.“

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