Covid-19
ÖGB - Noch ist vieles Unklar beim vorzeitigen Saison-Aus

Mit kommendem Sonntag, 15. März, wird in Tirol die Wintersaison 2019/20 beendet. Trotz allem Verständnis seien aber noch zahlreiche Fragen in diesem Zusammenhang noch zu klären, so der ÖGB Tirol.
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TIROL. Mit kommendem Sonntag, 15. März, wird in Tirol die Wintersaison 2019/20 beendet. Trotz allem Verständnis seien aber noch zahlreiche Fragen in diesem Zusammenhang noch zu klären, so der ÖGB Tirol.

Unklarheiten für Beschäftigte beseitigen

Der ÖGB Tirol zeigt größtes Verstndänis dafür, dass die Wintersaison vorzeitig beendet wird. Jedoch hat diese Entscheidung auch für die betroffenen Beschäftigten Auswirkungen. Aufgrund der behördlichen Schließungen mit Verweis auf Epidemiegesetz haben die ArbeitnehmerInnen weiterhin Anspruch auf deren Entgelt, die Arbeitgeber können dies beim Epidemiefonds wiederum geltend machen, so Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth.

„Da diese Maßnahme, die Saison vorzeitig zu beenden, nicht zuletzt auch die Gesundheit der Beschäftigten schützt, stehen wir voll dahinter. Allerdings müssen die Unklarheiten, die für viele MitarbeiterInnen derzeit herrschen, schnellstmöglich beseitigt werden." (Philip Wohlgemuth)

Epidemigesetz sieht Verdienstausgang vor

Das Epidemiegesetz verweist in § 32 Abs 1 Z 4 darauf, dass der Bund die ArbeitnehmerInnen im Falle einer Betriebsbeschränkung oder Schließung gewerblicher Unternehmungen (§ 20 EpidemieG) schadlos hält. „Dabei hat gemäß § 32 Abs 3 Epidemiegesetz der Arbeitgeber die Bezüge zu leisten und bekommt diese in der Folge ersetzt. Als Berechnungsmethode wird auf das Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) verwiesen. Daher kommt das Ausfallsprinzip zu tragen (durchschnittlicher Verdienst der letzten 13 Wochen).", so Philip Wohlgemuth. Diese Regelung gilt für alle Angestellte. Das heißt, den Beschäftigten steht mindestens jenes Entgelt zu, welches sie durchschnittlich zuvor verdient haben (Durchschnittsprinzip). Das Gesetz sieht weiters vor, mögliche, künftige Verdienste mit zu berücksichtigen (Ausfallsprinzip). Im Prinzip gilt jene Methode, welche günstiger ist, so Philip Wohlgemuth.

„Ich erwarte mir zudem, dass alle Systempartner mit gutem Beispiel voran gehen und die Bevölkerung im Hinblick auf die arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen informieren!“ (Philip Wohlgemuth)

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