AK Tirol
Thema Reisen 2020 bei Konsumentenschützern im Fokus

Die häufigsten Beschwerdegründe waren die Verweigerung von geleisteten Zahlungen nach abgesagten Reisen, vielfach schwere Erreichbarkeit der Anbieter oder unklare Informationen etwa über die Rechtsnatur des Reisevertrages als Pauschal- oder Individualreise.
  • Die häufigsten Beschwerdegründe waren die Verweigerung von geleisteten Zahlungen nach abgesagten Reisen, vielfach schwere Erreichbarkeit der Anbieter oder unklare Informationen etwa über die Rechtsnatur des Reisevertrages als Pauschal- oder Individualreise.
  • Foto: Pixabay/viarami (Symbolbild)
  • hochgeladen von Lucia Königer

TIROL. Die Pandemie jährt sich dieser Tage. Bei vielen Menschen änderte sich einiges in ihrem Leben und so manche Probleme sind aufgetaucht, die schwer zu bewältigen schienen. In vielen dieser Fälle konnten in all der Zeit die Konsumentenschützer der AK Tirol zur Seite stehen. Die Arbeiterkammer Tirol zieht eine positive Bilanz ihrer Leistungen während dieses Pandemiejahres.

Konsumentenschützer brachten vollen Einsatz

Im vergangenen Jahr hatten die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Tirol alle Hände voll zu tun. Die Coronakrise schlug zu und stornierte Urlaubsreisen, sich laufend ändernde Grenzöffnungsszenarien, abgesagte Veranstaltungen oder behördlich verfügte Schließungen etwa von Thermen oder Fitnessstudios waren tägliche Themen der AK Tirol. 

Viele AK Mitglieder wandten sich in dieser schwierigen Zeit hilfesuchend an das Team der AK Konsumentenschutzabteilung. Schwerpunkte waren dabei auch betrügerische Online-Angebote oder Probleme mit Banken bzw. Kreditvermittlern. Insgesamt wurden im Vorjahr 68.750 Beratungen durchgeführt.

Stornierte Reisen waren zentrales Thema

Die meisten Fragen an die AK Tirol gingen bezüglich der Thematik Reisen ein. Die häufigsten Beschwerdegründe waren die Verweigerung von geleisteten Zahlungen nach abgesagten Reisen, vielfach schwere Erreichbarkeit der Anbieter oder unklare Informationen etwa über die Rechtsnatur des Reisevertrages als Pauschal- oder Individualreise.
Probleme gab es vor allem bei großen, international agierenden, Online-Buchungsplattformen. Jedoch konnte wichtige Erfolge erzielt werden! Erfolgreich ging die AK Tirol gegen die Online-Buchungsplattform Opodo vor. Ebenso gelangt eine Lösung bei Problemen rund um Maturareisen. So konnte nach Interventionen der AK-Experten für viele betroffene Familien eine Rückzahlung beim Maturareiseveranstalter DocLX für stornierte Maturareisen erreicht werden, die für Juni 2020 geplant waren.

Insgesamt konnten die Konsumentenschützer bei Interventionen – außergerichtlich und auch vor Gericht – die stolze Summe von 2.951.290 Euro für betroffene AK Mitglieder erkämpfen. 

Mehr zum Thema auf meinbezirk.at:

Klagen gegen Reise-Online-Plattformen

Mehr News aus Tirol: Nachrichten Tirol

Du möchtest regelmäßig Infos über das, was in deiner Region passiert?

Dann melde dich für den meinbezirk.at-Newsletter an

Gleich anmelden

Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Folge uns auf:
Aktuell
Die Bezirksblätter immer mit dabei! Mit der praktischen ePaper-App.


Gleich downloaden!

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen