Brenner Basistunnel
Tunnelbohrmaschine „Serena" erreicht Staatsgrenze

Die Tunnelbohrmaschine (TBM) „Serena" erreicht ihr Etappenziel am Brenner.
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  • Die Tunnelbohrmaschine (TBM) „Serena" erreicht ihr Etappenziel am Brenner.
  • Foto: BBT SE
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TIROL. Die Tunnelbohrmaschine (TBM) „Serena“ ist nach 14 Kilometern und 3,5 Jahren Vortrieb erfolgreich an ihrem Ziel dem Brenner angekommen. 


Historischer Schritt

Erstmals wurde beim Projekt Brenner Basistunnel (BBT) der Tunnel bis zum Brenner durchgebrochen. Mit dem Erreichen der italienischen Staatsgrenze ist historisches gelungen. Dies wurde am 24. November 2021 mit geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen feierlich begangen. Um 15 Uhr wurde die TBM nach rund 14 Kilometern erfolgreicher Fahrt gestoppt.

Politik und Wirtschaft sind hochzufrieden

Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher spricht etwa von einem „bedeutenden Meilenstein." Tirols Landeshauptmann Günther Platter meint, dass man sich Schritt für Schritt dem Ziel nähere „diese Infrastruktur als Entlastung für die verkehrsgeplagte Bevölkerung fertigzustellen." Die Geschäftsführerin des italienischen Schienennetzbetreibers RFI Vera Fiorani „freut sich über dieses Etappenziel." Für ÖBB-Vorstandsvorsitzenden Andreas Matthä handelt es sich beim Tunneldurchbruch am Brenner, um einen „großen Meilenstein für das Jahrhundertbauwerk Brenner Basistunnel." Der momentane Euregio (Tirol, Südtirol und Trentino)-Präsident und Landeshauptmann des Trentino Maurizio Fugatti hebt hervor, dass ihn dieses Projekt darin bestätigt die Planung der Eisenbahnumgebung von Trient, die vom Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung mit 930 Millionen Euro budgetiert ist, weiter voran zu treiben. Der frühere EU-Parlamentspräsident Pat Cox aus Irland und EU-Koordinator des BBT-Projekts geht dank diesem Tunneldurchbruch am Brenner von einer in Zukunft „hohen Kapazität zwischen Verona und München" aus, ohne „zeitraubende Stopps für den Lok- und Lokführerwechsel." 
 

Die Brenner Basistunnel Gesellschaft BBT SE feierte diesen historischen Meilenstein im kleinen Rahmen.
Vlnr.: Martin Gradnitzer (BBT SE), Gilberto Cardola (BBT SE),  Vera Fiorani, Geschäftsführerin Italienischer Schienennetzbetreiber (RFI), Südtirols Landeshauptmann,  Arno Kompatscher und Südtirols Mobilitätslandesrat, Daniel Alfreider
  • Die Brenner Basistunnel Gesellschaft BBT SE feierte diesen historischen Meilenstein im kleinen Rahmen.
    Vlnr.: Martin Gradnitzer (BBT SE), Gilberto Cardola (BBT SE), Vera Fiorani, Geschäftsführerin Italienischer Schienennetzbetreiber (RFI), Südtirols Landeshauptmann, Arno Kompatscher und Südtirols Mobilitätslandesrat, Daniel Alfreider
  • Foto: BBT SE
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Mauls als größte Baustelle des BBT

Das Baulos Mauls zwei bis drei, in welchem die TBM „Serena“ ihre Arbeit verrichtet hat, ist in Bezug auf die zu schaffenden Tunnelkilometer, die größte Baustelle des BBT-Projekts. Rund 65 Kilometer werden hier zwischen der Ortschaft Mittewald und der Staatsgrenze am Brenner
ausgebrochen. Rund 82 Prozent der Tunnelkilometer wurden an dieser Stelle bereits ausgebrochen. In diesem Teilabschnitt des Brenner Basistunnels sind ca. 800 Personen beschäftigt. Die Arbeiten wurden im September 2016 aufgenommen.

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Die Tunnelbohrmaschine (TBM) „Serena" erreicht ihr Etappenziel am Brenner.
Die Brenner Basistunnel Gesellschaft BBT SE feierte diesen historischen Meilenstein im kleinen Rahmen.
Vlnr.: Martin Gradnitzer (BBT SE), Gilberto Cardola (BBT SE),  Vera Fiorani, Geschäftsführerin Italienischer Schienennetzbetreiber (RFI), Südtirols Landeshauptmann,  Arno Kompatscher und Südtirols Mobilitätslandesrat, Daniel Alfreider
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