ArbeitnehmerInnenfonds
Unterstützung bis zum Jahresende verlängert

Wenn durch die Coronakrise das Netto-Einkommen um mindestens 20 Prozent gesunken ist, kann man die Hilfe des ArbeitnehmerInnenfonds in Anspruch nehmen.
  • Wenn durch die Coronakrise das Netto-Einkommen um mindestens 20 Prozent gesunken ist, kann man die Hilfe des ArbeitnehmerInnenfonds in Anspruch nehmen.
  • Foto: Pixabay/Chronomarchie (Symbolbild)
  • hochgeladen von Lucia Königer

TIROL. Der Covid-ArbeitnehmerInnenfonds wurde bis zum 31. Dezember 2020 verlängert, wie es nun die Tiroler Landesregierung beschloss. Ab dem 30.9. startet die dritte Förderperiode. Man hofft damit, den einkommensschwachen ArbeitnehmerInnen und ihren Familien eine Stütze in der Coronakrise zu sein. 

Bisher rund 5.000 TirolerInnen unterstütz

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise treffen nicht nur Unternehmen sondern natürlich auch die ArbeitnehmerInnen und ihre Familien stark. Wenn das Geld vor Corona schon knapp war, wurde es durch Kurzarbeit oder gar Kündigung noch weniger. Hier half der Covid-ArbeitnehmerInnenfonds des Landes, der nun zum bis zum Ende das Jahres weiter verlängert wird. Durch den Fonds konnten bisher schon 5.000 einkommensschwachen ArbeitnehmerInnen und ihren Familien geholfen werden.

„Dass bereits rund 5.000 Tirolerinnen und Tiroler von dieser Förderung des Landes Tirol Gebrauch gemacht haben, zeigt die Notwendigkeit einer Unterstützung auf“,

so Landeshauptmann Platter.

Was sind die Vorgaben für eine Förderung?

Wie Arbeitslandesrätin Palfrader erläutert ist die Förderung einkommensunabhängig und für jede Förderperiode einmalig, dazu ist jedem Haushalt ein nicht rückzahlbarer Pauschalbetrag gewährt. 
Es gilt zudem, dass die Verringerung des Netto-Haushaltes mindestes 20 Prozent betragen muss.

„Wir appellieren an die Familien, die etwa mit Arbeitslosen-, Kurzarbeits- oder Krankengeld allein nicht das Auslangen finden, einen Antrag zu stellen. Das Team der Arbeiterkammer Tirol ist dabei gern behilflich“,

ergänzt Erwin Zangerl, Präsident der Arbeiterkammer Tirol.

FördernehmerInnen können unselbständig erwerbstätige Personen sein, die zwischen 15. März und 31. Dezember 2020 aufgrund der Coronakrise ihren Arbeitsplatz verloren haben, ihr Beschäftigungsausmaß verringern mussten (Kurzarbeit) oder sich infolge der Zugehörigkeit zu einer Covid-19-Risikogruppe im Krankengeldbezug befinden und dadurch ein verringertes Haushaltseinkommen um mindestens 20 Prozent haben.

Auch Personen, die im Zeitraum zwischen 15. März und 31. Dezember 2020 beschäftigungslos sind, über eine Einstellungszusage eines Arbeitgebers verfügen und wegen der Coronakrise diese Beschäftigung nicht antreten konnten, können die Förderung beantragen.

HIER geht es zum Antragsformular

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