Tiroler Bildungskarenz plus
Vorteile für ArbeitnehmerInnen und Betriebe

V. li. Manfred Pletzer (Vizepräsident Wirtschaftskammer Tirol), Alfred Lercher (designierter Landesgeschäftsführer AMS Tirol), Bildungs- und Arbeitslandesrätin Beate Palfrader und Erwin Zangerl (Präsident Arbeiterkammer Tirol).
2Bilder
  • V. li. Manfred Pletzer (Vizepräsident Wirtschaftskammer Tirol), Alfred Lercher (designierter Landesgeschäftsführer AMS Tirol), Bildungs- und Arbeitslandesrätin Beate Palfrader und Erwin Zangerl (Präsident Arbeiterkammer Tirol).
  • Foto: © Land Tirol/Huldschiner
  • hochgeladen von Lucia Königer

TIROL. Die Arbeitsmarktmaßnahme "Tiroler Bildungskarenz plus" wurde aktuell bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Das Land erhofft sich von dieser 2,9 Millionen Euro-Investition, dass Tiroler Betriebe vor dem Hintergrund der Coronakrise auf mehr Bildung ihrer MitarbeiterInnen setzen, statt auf Kurzarbeit oder Kündigung. 

Neuauflage des Sonderprogramms

Schon im Jahr der Wirtschafskrise 2008 habe man die "Tiroler Bildungskarenz plus" erfolgreich eingesetzt und somit einen wichtigen Schritt gegen die Arbeitslosigkeit getan. Jetzt, in der Coronakrise, soll das Sonderprogramm wieder gestartet, beziehungsweise verlängert werden. 
In einer aktiven Weiterbildung ist es den MitarbeiterInnen möglich, sich Fachwissen anzueignen und sich weiter zu qualifizieren. 

"Während das Arbeitsmarktservice Tirol das Weiterbildungs- und das Bildungsteilzeitgeld finanziert, übernimmt das Land Tirol einen Teil der Ausbildungskosten, die zum restlichen Teil vom Unternehmen beglichen werden“,

erläutert Bildungs- und Arbeitslandesrätin Palfrader

Ebenso zuversichtlich für die Neuauflage des Sonderprogramm ist das AMS, wie Alfred Lercher, designierter Landesgeschäftsführer des Arbeitsmarktservice Tirol bestätigt:

„Sie ist ein zusätzlicher Gewinn sowohl für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als auch für Unternehmen und kann besonders für kleinere Betriebe eine echte Alternative zur Kurzarbeit sein."

Vorteil auch für Unternehmen

Wenn sich die MitarbeiterInnen fortbilden, ist dies auch ein Gewinn für die Unternehmen und Betriebe, wie Erwin Zangerl, Präsident der Tiroler Arbeiterkammer, weiß. Durch die "Tiroler Bildungskarenz plus" werden wichtige bildungs- und arbeitsmarktpolitische Impulse gesetzt, merkt Zangerl zusätzlich an. 

Begrüßt wird die Maßnahme auch von der Tiroler Wirtschaftskammer, denn in der Zeit der Weiterbildung werden die Personalkosten vom Arbeitsmarktservice übernommen, genau wie dei Kurskosten bis zur Hälfte vom Land Tirol, betont Manfred Pletzer, Vizepräsident der Tiroler Wirtschaftskammer.

Was sind die Vorgaben bei der "Tiroler Bildungskarenz plus"?

  • Die Bildungsmaßnahme darf höchstens zwölf Monate dauern
  • Sie muss bis zum 30. Juni 2021 begonnen werden
  • Die Förderung des Landes Tirol beträgt 50 Prozent der förderbaren Aus- bzw. Weiterbildungskosten, höchstens jedoch 3.000 Euro pro ArbeitnehmerIn
  • Die Bildungsmaßnahme muss bei einem anerkannten Bildungsträger absolviert werden. Sie kann auch im Unternehmen selbst stattfinden, sofern ein anerkannter Bildungsträger mit der Durchführung betraut ist. 

HIER gibt es mehr Infos zur "Tiroler Bildungskarenz plus"

V. li. Manfred Pletzer (Vizepräsident Wirtschaftskammer Tirol), Alfred Lercher (designierter Landesgeschäftsführer AMS Tirol), Bildungs- und Arbeitslandesrätin Beate Palfrader und Erwin Zangerl (Präsident Arbeiterkammer Tirol).
Land Tirol, AMS Tirol, Arbeiterkammer Tirol und Wirtschaftskammer Tirol warben gemeinsam für die Neuauflage der "Tiroler Bildungskarenz plus".
Du möchtest regelmäßig Infos über das, was in deiner Region passiert?

Dann melde dich für den meinbezirk.at-Newsletter an

Gleich anmelden

Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Folge uns auf:
Die Bezirksblätter immer mit dabei! Mit der praktischen ePaper-App.


Gleich downloaden!

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen