Wirtschaft
WK-Präsidenten fordern Ende der Reisewarnungen

Vor allem die Reisewarnungen und -beschränkungen sehen die Präsidenten als Grund für die Krise.
  • Vor allem die Reisewarnungen und -beschränkungen sehen die Präsidenten als Grund für die Krise.
  • Foto: Pixabay/geralt (Symbolbild)
  • hochgeladen von Lucia Königer

TIROL. Die Reisewarnungen für Tirol haben enorme Auswirkungen auf den Tourismus und damit auch auf die regionale Wirtschaft. Die vier Wirtschaftskammerpräsidenten des Alpenraums fordern in einem dringenden Appell das Ende der aktuellen Reisewarnungen und -beschränkungen. 

"Massive existenzielle Bedrohung"

Die Gesundheitskrise hat sich inzwischen zu einer Wirtschaftskrise entwickelt, so sehen es die vier 
Wirtschaftskammerpräsidenten Michl Ebner (Handelskammer Südtirol), Peter Buchmüller (WK Salzburg), Christoph Walser (WK Tirol) und Hans Peter Metzler (WK Vorarlberg). Die Corona-Politik in Europa müsse sich ändern, aktuell gefährde sie nur die Tourismuswirtschaft wie auch "sämtliche regionale Wirtschaftskreisläufe".
Vor allem die Reisewarnungen und -beschränkungen sehen die Präsidenten als Grund für die Krise. Die aktuellen Quellen der Ansteckung liegen größtenteils im privaten Bereich bei Feiern und Zusammentreffen, so das Argument für ein Ende der Reisewarnungen. 
Mit strengen Hygienemaßnahmen und dem Gebot des Abstandhaltens könne man das Virus auch ohne Reisewarnungen in Schach halten. 

Ampelsysteme verschärfen Situation

Kritisch sehen die Kammerpräsidenten auch die verschiedenen Ampelsysteme sowie die unterschiedlichen Kriterien für Reisebeschränkungen. Wenn dieses System tatsächlich beibehalten wird, müssten sich die EU-Mitgliedsstaaten auf europäischer Ebene verständigen
Den Vorschlag eine europäischen Ampelsystems gab sogar im September in der Europäischen Kommission. 

„Eine solche europaweite Koordination ist unbedingt nötig, um nicht in einem völligen Chaos an unübersichtlichen Kriterien und daraus folgenden Reisewarnungen und grenzüberschreitenden Bewegungseinschränkungen zu enden“,

so die Wirtschaftsvertreter. 
Aktuell gibt es auch einen Vorschlag der EU-Ratspräsidentschaft, was man bei den Wirtschaftskammerpräsidenten sehr begrüßt. Jedoch müssten erfassbare Kriterien wie Test- und Gästezahlen sowie Behandlungskapazitäten in die Bewertung einfließen.

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