Erneuerbares Gas
Künftig weiter mit Gas heizen?

Wohlige Wärme im Haus aus erneuerbarem Gas.
  • Wohlige Wärme im Haus aus erneuerbarem Gas.
  • Foto: he gong
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Eine unabhängige Studie zum Heizkostenvergleich der Österreichischen Energieagentur zeigt, mit welchen Heizsystemen Sie am günstigsten durch die kalte Jahreszeit kommen.

ÖSTERREICH. Insgesamt schneiden Gas-Brennwertgeräte am besten ab. Die Pläne der Regierung sehen allerdings einen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen vor und somit auch den Verzicht auf Erdgas. Denn obwohl es vergleichsweise emmisionsarm verbrennt und große Reserven vorhanden sind, ist Erdgas dennoch kein erneuerbares Gut.

Investition in die Zukunft

Wer dennoch gerne mit Gas heizen möchte, kann dies aber weiter tun, und das sogar mit erneuerbarem Material. Neben Erdgas gibt es vielversprechende Alternativen, welche die Regierung und auch die EU fördern und weiter ausbauen möchten. Grünes Gas oder auch erneuerbares Gas wird aus Abfällen der Industrie und Landwirtschaft sowie synthetisch aus Stromüberschüssen im Sommer hergestellt und für den Winter in die bereits vorhandenen Speicher geleitet. Somit werden zum Teil vorhandene Strukturen genutzt und müssen nicht erst kostenintensiv ausgebaut werden.

Garantierte Versorgung

„Auf der Basis von Studien lässt sich sagen: Wir können Österreich bis 2050 zu 100 Prozent mit Erneuerbarem Gas aus Ökostrom oder Abfällen der Land- und Forstwirtschaft versorgen“, sagt Michael Mock, Geschäftsführer des Fachverbands GasWärme. Mehrere EU geförderte Projekte scheinen diese Aussage zu bestätigen, etwa die 2004 in Betrieb genommene Biogas- und Aufbereitungsanlage in Bruck an der Leitha. Diese kann 800.000 Kubikmeter Erdgas im Jahr ersetzen.

Weitere Informationen findest Du bei Initiative Gas oder beim Fachverband für Gas- und Wärmeversorgung.

Autor:

Julia Sensari aus Triestingtal

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