"Willst du Gottes Wunder sehen musst du zu den Bienen gehen."
Kein Leben ohne Bienen

Wildbienenkokons
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"Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann steht es auch um den Menschen schlecht. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr."

Wildbienentag ist Zähltag

Wildbienentag ist Zähltag, ob in Kirchheim im Innkreis, in Purgstall, Rohrbach im Burgenland, in Neudörfl oder eben auch in Enzesfeld. An den Wildbienentagen kommen die Bienenpaten zusammen und zählen die Kokons. In den Kokons befinden sich die Bienen der nächsten Generation. Die nun erst mal in einem Kühlhaus überwintern und im Frühjahr auf die ersten Sonnenstrahlen warten um zu schlüpfen, Obstbäume, Sträucher und Frühlingsblumen zu bestäuben und natürlich wieder neue Bienen zu zeugen.
Bevor die Kokons jedoch gezählt werden , werden sie in penibler Handarbeit nach Arten sortiert. Claudia Narosy und Doris Kainz zeigen hierbei eine enorme Geduld. Getrennt werden die Kokons der "Roten Mauerbiene" von den "Gehörnten Mauerbienen" und den "Wollbienen".
Wenn man bedenkt das im Osten Österreichs ca. 650 verschiedene Arten von Wildbienen ansässig sind, dazu zählt auch die Hummel,  jedoch lediglich die rote und gehörnte Mauerbiene platziert ihr Kokons nicht in der Erde. 
Nach dem Ausschaben der Kokons, trennen nach Arten kommen die artenreinen Kokons in die Zählmaschine, um zu je 200 Stk. erfasst zu werden. So kommen die ca. 350 Wildbienenpaten und Patinen des Vereins Wildbienengarten auf ungefähr 120.000 Kokons jedes Jahr.
Birgit Hummer und Peter Brier haben ihre Zähl- Reinigungs- und Desinfektionsarbeit an ihrem Bienenhotel bereits erledigt. Kokons sind gezählt, fertig zum Überwintern und das Bienenhotel ist wieder Einsatzbereit für die nächste Generation im Frühjahr.
Johnny Kainz übernimmt die in kleinen, mit dem Namen des Paten/ der Patin versehenen, Schächtelchen verpackten Bienenkokons um diese über den Winter, kühl, einzulagern.
Natürlich bekommt, sobald die  Frühlingssonne die Temperaturen wieder steigen lässt, jede Patin- jeder Pate seine Wildbienen wieder zurück und wenn jemand überschüssige Kokons hat, dann werden diese an neue Paten/ Patinen weitergegeben.
Natürlich wird nicht nur gearbeitet. Bei den Wildbienentagen werden auch ausgiebig Erfahrungen ausgetauscht und die Teilnehmer unterhalten sich, nicht nur, über Bienen, Pflanzen und Natur.
Für Elisabeth Zottl- Paulischin ist eines Glasklar, es braucht ein Umdenken mit dem Umgang mit der Natur. Mehr Natur belassene Wiesenflächen und Wälder anstatt zubetonieren ist das Gebot der Stunde, denn Bienen und Insekten benötigen diese naturbelassenen Flächen um zu überleben.

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