Streitfrage
Amtlich verfügte Abmeldung des Hauptwohnsitzes

Pia Steinbach fühlt sich von den Behörden im Stich gelassen.
  • Pia Steinbach fühlt sich von den Behörden im Stich gelassen.
  • Foto: Manfred Wlasak
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HIRTENBERG (mw). Pia Steinbach klagt an. Nach einem unschönen Rosenkrieg, der teils von Polizeieinsätzen begleitet war, verließ sie ihren Ehemann und das gemeinsame Wohnhaus. Nachdem sie dort auch für die Polizei nach mehreren Versuchen nicht mehr erreichbar war, wurde eine amtliche Abmeldung eingeleitet. "Zu Unrecht", wie Frau Steinbach behauptet, "ich hatte ein Rückkehrrecht, von dem ich eventuell Gebrauch gemacht hätte. Stattdessen wurde meine Abwesenheit auf der Gemeinde-Amtstafel veröffentlicht". Zunächst nahm sie in einer Pension Quartier und wechselte dann mehrmals ihren Wohnsitz in verschiedenen Gemeinden. Laut eigenen Aussagen war Frau Steinbach jederzeit lückenlos erreichbar. Angebliche Ungereimtheiten bei Anmeldungen ihrer Wohnsitze weist sie von sich. Durch entgangene wichtige Schriftstücke und daraus resultierende Strafen entstand ihr ein finanzieller Schaden von mehreren hundert Euro. In einem Bescheid der Volksanwaltschaft wird die rechtmäßige Abmeldung des Hauptwohnsitzes bezweifelt. "Mit diesem Bescheid habe ich bei der BH Baden bereits vor mehreren Wochen Schadenersatz beantragt. Trotz mehrer Urgenzen bis dato ohne verbindliche Antwort", so Frau Steinbach, die derzeit mit Wohnortwechsel und Übersiedelungsarbeiten beschäftigt ist.

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